LDK: – Gefahrgutbeauftragte und Verkehrsdienst kontrollieren an der Kalteiche – 7-Jähriger hat Schutzengel –

Dillenburg (ots)


Haiger-Kalteiche: Gefahrguttransporte im Fokus der Behörden –

Am Dienstagmorgen nahmen Experten des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill gemeinsam mit den Gefahrgutbeauftragten der Stadt Dillenburg und des Lahn-Dill-Kreises Gefahrguttransporte ins Visier. Zwischen 08.00 Uhr und 13.00 Uhr stoppten sie am Kreisverkehr der Anschlussstelle Haiger-Burbach an der A45 die mit Gefahrgut beladenen Fahrzeuge.

Bei zehn Fahrzeugen bemängelten die Ordnungshüter die Ladungssicherung. Die Fahrer durften ihren Touren erst fortsetzen, nachdem alle Güter ordnungsgemäß auf den Ladeflächen verstaut und gesichert waren. Bei zwei weiteren Transportern fehlten zwingend vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel ein Feuerlöscher. In diesen Fällen wurden die Betroffenen aufgefordert die nachträgliche Ausrüstung nachzuweisen. Auf vier Fahrer und die Halter von Fahrzeuggespannen – Pkw mit Anhänger – kommen drastische Strafen zu. Diese Gespanne überschritten das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und müssten mit einem elektronischen Fahrtenschreiber ausgestattet sein. Wegen des fehlenden Kontrollgerätes kommt auf die Halter eine Geldbuße von jeweils 3.600 Euro zu. Die vier Fahrer konnten die erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation nicht nachweisen und werden mit je 250 Euro zur Kasse gebeten. Da die Halter verpflichtet sind, nur Fahrer mit entsprechender Qualifikation einzusetzen, werden pro Halter nochmals 500 Euro Bußgeld fällig.

Die 27-jährige Fahrerin eines dieser Gespanne konnte lediglich eine Fahrerlaubnis der Klasse B, bis maximal 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, vorzeigen. Ihr Pickup und der Anhänger brachten es aber auf knapp 6 Tonnen. Sie wird sich wegen des Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis verantworten müssen. Zudem ermittelt die Polizei gegen den Halter des Gespanns wegen des Zulassens des Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis.

Herborn-Schönbach: Nach Zusammenprall in Uniklinik –

Gleich mehrere Schutzengel hatte ein 7-Jähriger gestern Nachmittag (13.11.2019). Der Schüler war von einem Auto erfasst worden und trug nach einer ersten Einschätzung der Ärzte keine schweren Verletzungen davon. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass das Kind in der Straße „Im Bächel“ vom Gehweg auf die Fahrbahn wechselte und dort von einem aus Richtung Breitscheid herannahenden Golf erfasst wurde. Der Junge prallte seitlich gegen den vorderen Kotflügel und den Außenspiegel des VW und stürzte zu Boden. Er trug eine Kopfplatzwunde davon, die von einem Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung erstversorgt wurde. Weitere Untersuchungen übernahmen die Ärzte der Kinderklinik in Gießen, die ihn zur medizinischen Beobachtung stationär aufnahmen. Die in Breitscheid lebende 23-jährige Fahrerin des Golfs kam mit dem Schrecken davon.

Guido Rehr, Pressesprecher

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