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Osnabrück/BAB 1 – Autofahrer ignorieren Tempolimit auf der A 1 in Richtung Münster (zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Nord und Osnabrück-Hafen)

Osnabrück/BAB 1 (ots) – Während der täglichen Verkehrsüberwachung müssen die Beamte der Autobahnpolizei Osnabrück immer wieder eine mangelnde Akzeptanz von Tempolimits bei den Autofahrern feststellen. Empfindliche Bußgelder und Fahrverbote, insbesondere jedoch eine erhöhte Unfallgefahr, sind dann die Folge. So kommt es wegen einer Fahrbahnverengung auf der A 1, vor der Abfahrt Osnabrück-Hafen in Richtung Münster, bei hohem Verkehrsaufkommen – speziell zu den Pendler- und Berufszeiten – leider immer wieder zu gefährlichen Staubildungen. Da die Strecke eigentlich kein Tempolimit hat und mit 3 Fahrstreifen und neuem Asphalt gut ausgebaut ist, sind viele Auto- und Lasterfahrer überrascht, wenn plötzlich der Stau kommt. In der Folge ereigneten sich dann oft schwere Verkehrsunfälle. Da die Polizei diese unbedingt vermeiden wollte, wurde ein großzügiger Bereich mit einem Tempolimit von 80 km/h festgelegt, um den Verkehr zu entschleunigen. Die Beamten müssen nun aber häufig feststellen, dass das Tempolimit trotz mehrfacher Wiederholungen der Verkehrszeichen ignoriert wird. Schlimmer noch ist, dass die Abweichungen von der zulässigen Geschwindigkeit enorm und damit keine Lapalien mehr sind. Gemessene Spitzenwerte mit 190 km/h sind keine Seltenheit. Im Schnitt wird für jeden vierten Verstoß ein Fahrverbot fällig. Ein Fahrverbot beginnt bereits bei einer Überschreitung um 41 km/h. Ab 71 km/h Überschreitung werden bereits 600 EUR Bußgeld und drei Monate Fahrverbot fällig. Erst kürzlich ereignete sich wieder eine schwerer Auffahrunfall mit vier beteiligten Lkw, bei dem die Autobahn lange voll gesperrt werden musste. Die Polizei empfiehlt, im Straßenverkehr umsichtig und besonnen zu fahren. Zwar ist nicht jedem Verkehrsteilnehmer stets sofort ersichtlich, warum Verkehrszeichen eingerichtet werden, aber man darf darauf vertrauen, dass Beschilderungen grundsätzlich nur bedarfsorientiert aufgestellt werden und der Sicherheit im Straßenverkehr dienen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Osnabrück
Mareike Kocar
Telefon: 0541/327-2073
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de

Updated: 12. Januar 2018 — 08:45
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