WOB: Audi gerät in Gegenverkehr – 4 Verletzte

Wolfsburg, OT Hehlingen, L290

08.06.2022, 06.55 Uhr

Ein Verkehrsunfall mit einem Schwer-, drei Leichtverletzten und einem Sachschaden im sechsstelligen Bereich ereignete sich am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 290 zwischen Almke und Hehlingen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befuhr ein 23 Jahre alter Fahrzeugführer aus Schöningen mit seinem PKW Audi gegen 06.55 Uhr die L290 aus Richtung Hehlingen in Richtung Almke.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er plötzlich auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem 38 Jahre alten Lastkraftwagenfahrer aus Gardelegen, der mit seinem Gefährt in der entgegengesetzten Richtung unterwegs war.

Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass der Audi zurück in den Straßengraben geschleudert wurde. In die Unfallstelle krachte daraufhin ein 38 Jahre alter Fahrzeugführer aus Schöningen, der sich nebst seinem 42 Jahre alten Beifahrer mit seinem Seat direkt hinter dem Audi befand.

Die Fahrzeugführer des Audi zog sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen dem Wolfsburger Klinikum zugeführt. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt. und wurde zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen ebenfalls ins Wolfsburger Klinikum verbracht.

Die beiden Insassen des Seat zogen sich leichte Verletzungen zu, mussten sich zunächst nicht in ärztliche Behandlung begeben und ließen sich von der Unfallstelle abholen.

Der Lkw und beide Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die L 290 war während der Verkehrsunfallaufnahme, der Bergung der Verletzten und Fahrzeuge bis 11.00 Uhr für ca 4 Stunden voll gesperrt.

Die Feuerwehr hatte eine Umleitungsstrecke aufgebaut, auf der der Verkehr um die Unfallstelle herumgeleitet wurde. Die Berufsfeuerwehr Wolfsburg war mit 7 Einsatzkräften, einem Notarzt – und zwei Rettungswagen vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr aus Hehlingen war mit 8 Kameraden, die Freiwillige Feuerwehr aus Almke mit 7 Kameraden vor Ort.

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Thomas Figge
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