WHV: Betrugsmasche „Schockanrufe“

Die Polizei warnt anlässlich eines aktuellen Falles, der sich am 09.06.2022 in Wilhelmshaven ereignete, nochmals vor der Betrugsmasche „Schockanrufe“. „Schockanrufer“ sind Personen, die am Telefon die Notlage eines Familienmitglieds vorgaukeln, für welches sie einen hohen Geldbetrag benötigen. Im vorliegenden Fall erhielt eine 84-Jährige einen Anruf, in welchem ihr mitgeteilt wurde, dass ihre Enkeltochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun in das Gefängnis müsse. Für die Kaution sollte die Frau 36.000 Euro übergeben. Kurz vor dem Vereinbaren eines Treffpunktes kamen der Dame Zweifel. Sie holte sich Rat bei einer Nachbarin, welche daraufhin die Polizei verständigte. Die Polizei warnt vor diesen Trickbetrugsfällen durch „Schockanrufe“ und gibt folgende Tipps: – Seien Sie misstrauisch, wenn ein unbekannter Anrufer Sie mit einem beunruhigenden Sachverhalt – wie etwa dem Unfall eines Angehörigen – konfrontiert und Geld von Ihnen fordert. – Hinterfragen Sie die Richtigkeit der Angaben und nehmen Sie umgehend selbst Kontakt mit Ihren Angehörigen auf.

Informieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei.

Ansprechpartner in der PI Wilhelmshaven/Friesland für den Bereich Prävention: In Wilhelmshaven steht ihnen Katja Reents vom Präventionsteam in Wilhelmshaven unter der Rufnummer 04421- 942-108 als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Im Landkreis berät Sie Anja Kienetz, Sachbearbeiterin Prävention beim Polizeikommissariat Jever unter der Rufnummer 04461-9211-181. Eugen Schnettler, Sachbearbeiter Prävention beim Polizeikommissariat Varel ist unter der Rufnummer 04451-923-146 zu erreichen. Zudem steht der Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven (VKP) unter der Telefonnummer 04421-7780942 für eine Beratung zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland
Pressestelle Wilhelmshaven
Telefon: 04421/942-104
und am Wochenende über 04421 / 942-215