GS: Pressemitteilung Polizeikommissariat Seesen vom 15.09.22

Erpressung auf sexueller Grundlage

Bereits Anfang Juli filmte sich eine 37-jährige Seesenerin dabei, wie sie nackt betete und sendete dieses Video nach Aufforderung per WhatsApp an eine bisher unbekannte Person. Diese erpresste die Anzeigenerstatterin infolge damit, das Video zu veröffentlichen, sollte sie nicht 105 Euro auf ein angegebenes Konto überweisen. Dies tat die Geschädigte, um Schaden von sich abzuwenden. Ob das Video tatsächlich an die Öffentlichkeit gelangte muss nun ermittelt werden.

Ein weitere Fall dieser Art wurde durch einen 21-jährigen Seesener bei der Polizei angezeigt. Dieser hatte sich über „Instagram“ mit einer bislang unbekannten Person gegenseitig Nacktbilder zugesandt. Kurz darauf wurde der Anzeigenerstatter aufgefordert 350 Pfund auf ein Konto zu transferieren. Auch hier wurde bei Nichtbeachtung mit der Veröffentlichung der Bilder gedroht. Zu einer Zahlung kam es hier jedoch nicht.

Verkehrsunfallflucht

Auf dem Parkplatz der Asklepiosklinik Schildautal wurde am Mittwoch, in der Zeit von 05.50 Uhr bis 14.10 Uhr, der Pkw VW Golf, einer 45-jährigen Seesenerin beschädigt. Der Verursacher entfernte sich jedoch unerlaubt vom Unfallort. Hinweise hierzu nimmt die Polizei Seesen unter 05381/9440 entgegen.

Betrug

Ein 39-jähriger Mann aus Seesen erstattete Anzeige bei der Polizei, da er eine Zahlungsaufforderung über 1700 Euro von einer Firma erhalten hatte, bei welcher offensichtlich auf seinem Namen Bekleidung über das Internet bestellt wurde. Da zuvor der Emailaccount des Anzeigenerstatters gehackt wurde wird davon ausgegangen, dass ein bislang Unbekannter die Ware auf dessen Namen bestellt hatte. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen.

i.A. Behnke, POK’in

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Goslar
Polizeikommissariat Seesen
Telefon: 05381-944-0