Peine: Polizeipressemeldung vom 09.01.2023

Schulterschluss zwischen Stadt, Landkreis und Polizei in Peine

Nachdem es in der Silvesternacht zu teils schweren Ausschreitungen und Angriffen auf Polizistinnen und Polizisten gekommen ist, hat die Polizei in Peine, wie berichtet, als ein erstes sichtbares Zeichen die Präsenz in dem Bereich deutlich erhöht. Als nächster Schritt werden nun auch ganzheitliche, sicherheitspartnerschaftliche Maßnahmen aus dem Verbund zwischen Polizei, Stadt und Landkreis Peine folgen. Unter dem Eindruck der jüngsten Geschehnisse wird daher die ohnehin stattfindende Überwachung und Ahndung grundsätzlicher Vorschriften und Regularien intensiviert. Mit besonderer Konsequenz werden die Akteure des Verbundes die Einhaltung ordnungsrechtlicher Vorgaben überwachen. Die inzwischen geübten Strukturen des gemeinsamen Handels sind in dieser Situation dienlich, um geschlossen aufzutreten.

Dazu sagt der Leiter des Polizeikommissariats Peine, Christian Priebe: Die Silvesternacht steht für Ausgelassenheit und vielerorts auch für Feuerwerk. Dass unter diesem Vorwand aber Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten in einem Maße wie hier geschehen, verübt werden, stellt dann doch einen negativen Höhepunkt dar. Aus diesem Grund werden wir als Polizei in Peine, mit Unterstützung aus der ganzen Polizeidirektion Braunschweig und darüber hinaus, noch konsequenter als es bisher schon geschah, die Einhaltung gültiger Rechtsvorschriften überwachen. Dies wird in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus Stadt und Landkreis geschehen.

Bürgermeister Klaus Saemann ist überzeugt, dass man mit der Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei, Stadt und Landkreis Peine gute Lösungsansätze finden und vor allem auch umsetzen wird. „Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt und das geschlossenes Auftreten aller Institutionen ist. Sei es durch das entschlossene Vorgehen durch die Einsatzkräfte vor Ort und die anschließende Strafverfolgung aber auch durch die gute Vernetzung zwischen den beteiligten Behörden. Ich bin der festen Überzeugung, dass besonders das geschlossene Auftreten, aber auch die Unterstützung unserer Bevölkerung, der Schlüssel zum Erfolg ist. Mein Dank geht an die Beamtinnen und Beamten vor Ort. Ich freue mich außerdem, dass es der verletzten Polizistin mittlerweile wieder gut geht.“

„Trotz des schwierigen Einsatzes konnte die Polizei die Situation mit Umsicht und der notwendigen Durchsetzungskraft bewältigen. Dafür möchte ich den Verantwortlichen und den Einsatzkräften meinen Dank aussprechen“, erklärt Landrat Henning Heiß. Die jüngsten Ereignisse hätten noch einmal verdeutlicht, dass Kriminalität und Übergriffigkeit weiterhin ein Problem in Peine seien. „In der Verbundpartnerschaft zwischen Polizei, Stadt und Landkreis werden wir gemeinsam Lösungen finden, um diesem Problem zu begegnen.“

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Salzgitter/ Peine/ Wolfenbüttel
Polizeikommissariat Peine
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