Peine: Polizeipressemeldung vom 01.01.2023

Landfriedensbruch und Angriffe auf Polizeibeamte in der Silvesternacht in Peine

Nachdem sich bereits am 29.12. im Bereich der Peiner Nord-Süd-Brücke tumultartige Szenen mit Angriffen auf Polizeibeamte abgespielt haben, sind für die Silvesternacht zusätzliche Einsatzkräfte in Peine bereitgehalten worden. (Bezug: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56519/5405382)

Zunächst verlief der Abend des 31.12. dann auch ruhig und polizeilich unauffällig. Zum Jahreswechsel hielten sich zahlreiche Personen im Bereich unterhalb der Nord-Süd-Brücke und der umliegenden Straßen auf. Nach zunächst silvesterüblichem Verhalten u.a. mit Abbrennen von Feuerwerk, zeigte sich ein zunehmend aggressives Verhalten gegenüber den dort aufhältigen Polizistinnen und Polizisten. Gegen 00:30 Uhr kam es dann aus einer etwa 60 Personen großen Gruppe zu ersten Böller- und Feuerwerkswürfen auf die Polizeikräfte. Dieser gezielte Beschuss verstärkte sich soweit, dass zusätzliche Unterstützungskräfte, u.a. aus Braunschweig, angefordert werden mussten. Nach dem Zusammenziehen starker Kräfte und konsequentem Vorgehen gegen die aggressiven Personen, konnte die Lage im Laufe der ersten Stunden des neuen Jahres beruhigt werden. Im Rahmen dieser Ausschreitungen ist eine 30-jährige Polizeibeamtin verletzt worden. Ein sogenannter Polenböller explodierte in ihrer unmittelbaren Nähe. Die Polizistin musste sich in ärztliche Behandlung begeben und war zunächst nicht mehr dienstfähig. Außerdem sind vier Einsatzfahrzeuge durch die Explosionen von mutmaßlich verbotenen Feuerwerkskörpern beschädigt worden. Noch in der Nacht wurde die starke Polizeipräsenz in der Peiner Südstadt aufrechterhalten. Ermittlungen zu diversen Straftaten, u.a. schwerer Landfriedensbruch, Körperverletzungsdelikten und Angriffen auf Polizeikräfte sind aufgenommen worden. Weitere offene und verdeckte Maßnahmen zur konsequenten Verhinderung und Verfolgung der Straftaten werden folgen.

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