Osnabrück: Verkehrsunfallflucht – Verdacht der Trunkenheitsfahrt

Am Freitag wurde die Polizei gegen 18:40 Uhr in die Goldstraße gerufen. Dort waren zwei ordnungsgemäß geparkte Pkw, ein VW Polo und ein Renault Kangoo, von einem VW Up angefahren und beschädigt worden. Beim Eintreffen der Polizei stand der VW Up verlassen und mit einem Reifenschaden im absoluten Halteverbot. Zeugen und Geschädigte berichteten der Polizei, dass sie einen Knall wahrgenommen hatten. Daraufhin stellten sie den Unfall fest und sprachen mit dem Fahrer des VW Up. Es wurde vereinbart, dass dieser die Polizei verständigt. Kurze Zeit später war der Unfallfahrer verschwunden, er hatte auf die Zeugen benommen gewirkt. Die Polizei konnte über den Fahrzeughalter einen 37-jährigen Osnabrücker ermitteln, der mit dem VW Up unterwegs gewesen sein sollte. Der Mann wurde von der Polizei an seiner Wohnanschrift angetroffen, er stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Nach eigenen Angaben habe er nach dem Zusammenstoß in der Goldstraße nicht gewusste, was zu tun sei. Er habe noch mit Passanten gesprochen, sei anschließend aber mit dem Bus nach Hause gefahren. In der Zwischenzeit habe er lediglich einige Bier konsumiert, gegen diese Aussage sprach ein Atemalkoholwert von über 2,8 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden dem Mann zwei Blutproben entnommen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

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