Oldenburg-Stadt / Ammerland: +++ Schwerer Verkehrsunfall auf der A29 – 47-jähriger Autofahrer erleidet tödliche Verletzungen +++


Am Mittwoch ereignete sich auf der Autobahn 29 ein Auffahrunfall, bei dem ein Autofahrer so schwer verletzt wurde, dass er noch am Unfallort verstarb. Drei weitere Unfallbeteiligte erlitten leichte Verletzungen.

Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war ein 51-Jähriger um 12.50 Uhr mit einem Sattelzug auf der A 29 in Fahrtrichtung Wilhelmshaven unterwegs. Im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Oldenburg-Hafen und Ohmstede erlitt der Fahrer nach eigenen Angaben während der Fahrt einen Schwächeanfall und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Als der Mann wieder zu sich kam, habe er noch eine Staubildung vor seinem Fahrzeug wahrgenommen; einen Aufprall auf den vor ihm fahrenden Citroen konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Durch die Wucht der Kollision wurde der Citroen gegen einen Lkw geschoben und erheblich beschädigt. Schließlich wurde der LKW gegen einen weiteren Sattelzug geschoben, so dass insgesamt vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt worden sind.

Der 47-jährige Fahrer des Citroen starb sofort an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Die Fahrer des beteiligten Lkw sowie der beiden Sattelzüge wurden leicht verletzt. Der 36-jährige Fahrer des Lkw wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Mitarbeiter der Rettungsdienste brachten die Leichtverletzten in Krankenhäuser.

Unmittelbar nach dem Unfall sperrten die Einsatzkräfte die Richtungsfahrbahn Wilhelmshaven komplett ab; der bereits aufgestaute Verkehr wurde zunächst an der Anschlussstelle Oldenburg-Hafen abgeleitet. Fahrzeuge, die sich auf dem bereits gesperrten Teilstück befunden haben, wurden von der Polizei entgegen der Fahrtrichtung kontrolliert zur Anschlussstelle zurückgeführt. Einige weitere Fahrzeuge leitete die Polizei nach vorne an der Unfallstelle vorbei ab. Die Feuerwehr hatte die verunfallten Fahrzeuge zuvor mit Sichtschutzwänden verdeckt.

Für die Bergung der teils schweren Fahrzeuge forderte die Polizei Abschleppdienste mit Kränen an. Aufgrund massiv ausgelaufener Betriebsstoffe richtete die Feuerwehr eine Brandsicherung ein.

Die polizeilichen Maßnahmen zur Unfallaufnahme sowie die Bergung der beteiligten Fahrzeuge zogen sich bis in die Abendstunden hin. Die Freigabe des gesperrten Teilstücks erfolgte schließlich gegen 20.30 Uhr.

Noch während der Sperrung im Bereich des Autobahnkreuzes Oldenburg-Ost stellte eine unbekannte Person mehrere Teile des von der Autobahnmeisterei Oldenburg aufgestellten Absperrmaterials beiseite. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer konnte daraufhin die Sperrung nicht mehr als solche erkennen und fuhren – teils mit hoher Geschwindigkeit – auf die seit Stunden gesperrte Unfallstelle zu. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass das Beseitigen von Warnhinweisen nicht nur eine Straftat darstellt, sondern auch weitere, schwere Verkehrsunfälle auslösen kann.

Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern an. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit den Beamtinnen und Beamten der Autobahnpolizei in Verbindung zu setzen: Telefon 04402/933-0. Ebenso hofft die Polizei auf Hinweise zu der Person, die im Ostkreuz das Absperrmaterial zur Seite gestellt hat.

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