LG: ++ Fußgängerin von Lkw erfasst – schwer verletzt ++ zwei Pkw (Leasingfahrzeuge) und Kfz-Kennzeichen bei Autohändler gestohlen ++ Kind quert plötzlich die Straße – von Pkw erfasst – leicht verletzt

Presse – 17.01.2023 ++

Lüneburg

Lüneburg – Fußgängerin von Lkw erfasst – schwer verletzt

Eine schwere Unterschenkelverletzung erlitt eine 26 Jahre alte Fußgängerin in den Morgenstunden des 17.01.23 im Bereich des Fußgängerwegs an der Dahlenburger Landstraße. Die Frau hatte gegen 07:30 Uhr auf dem Weg die Richard-Brauer-Straße gequert und wurde dabei von einem nach links in die Richard-Brauer-Straße einbiegenden Lkw MAN eines 56-Jährigen erfasst. Ein Rettungswagen brachte die junge Frau ins Lüneburger Klinikum.

Lüneburg – zwei Pkw (Leasingfahrzeuge) und Kfz-Kennzeichen bei Autohändler gestohlen

Gleich zwei auf dem Gelände eines Autohändlers in der Friedrich-Penseler-Straße abgestellte (Leasing-) Fahrzeuge der Marke Mazda stahlen Unbekannte im Verlauf des Wochenendes im Zeitraum vom 13. bis 16.01.23. An den beiden Pkw Mazda CX5 befanden sich die amtlichen Kfz-Kennzeichen LG-JB 1903 bzw. waren ohne Kennzeichen. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 50.000 Euro.

Parallel demontierten die Täter von einem anderen Pkw sowie einen Anhänger die Kfz-Kennzeichen (u.a. LG-QH 51), um diese zu nutzen.

Die Polizei leitete Fahndungsmaßnahmen ein. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-8306-2215, entgegen.

Barum – Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck erbeutet

In ein Einfamilienhaus Am Ilmenautal brachen Unbekannte im Verlauf des 16.01.23 ein. Die Täter öffneten gewaltsam eine Tür, nachdem sie bei der Terrassentür ohne Erfolg geblieben waren. Sie durchsuchten das Gebäude und erbeuteten Schmuck, so dass ein Schaden von mehreren hundert Euro entstand. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-8306-2215, entgegen.

Lüneburg – Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck erbeutet

In ein Einfamilienhaus in der Curiostraße brachen Unbekannte in den frühen Abendstunden des 16.01.23 zwischen 15:45 und 19:30 Uhr ein. Die Täter öffneten gewaltsam ein Fenster, nachdem sie bei der Terrassentür ohne Erfolg geblieben waren. Sie durchsuchten das Gebäude und erbeuteten Schmuck, so dass ein Schaden von mehreren hundert Euro entstand. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-8306-2215, entgegen.

Scharnebeck – Fenster von Inselsee-Kiosk beschädigt

Zwei Fenster des Inselsee-Kiosks beschädigten Unbekannte in den letzten Wochen durch Ritzspuren auf einer Länge von gut 50 cm. Es entstand ein Sachschaden von gut 600 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Scharnebeck, Tel. 04136-90059-0, entgegen.

Kirchgellersen – Kind quert plötzlich die Straße – von Pkw erfasst – leicht verletzt

Glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitt ein 10-Jähriger in den Morgenstunden des 17.01.23 im Bereich der Landesstraße 216. Der junge hatte nach Zeugenangaben gegen 07:00 Uhr den Bereich einer dortigen Verkehrsfurt gequert und lief direkt vor einen passierenden Pkw Volvo eines 57-Jährigen. Trotz Bremsmanöver erfasste der Pkw noch den Rucksack des Jungen und warf in dadurch zu Boden. Der Junge wurde mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Lüneburg gebracht.

Bardowick – … die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit kontrollierte die Polizei in den Morgenstunden des 16.01.23 auf der Kreisstraße 30. Dabei waren insgesamt 12 Fahrer zu schnell unterwegs. Der Tagesschnellste wurde mit 84 bei erlaubten 60 km/h gemessen.

Lüchow-Dannenberg

– keine Meldungen
Uelzen

Wrestedt – Zigarettenautomat aufgeflext – Bargeld und Zigaretten erbeutet

Einen in der Straße Unter den Eichen montierten Zigarettenautomaten flexten und brachen Unbekannte in der Nacht zum 16.01.23 auf. Die Täter gelangten an Bargeld und Zigaretten, so dass ein Sachschaden von mehreren hundert Euro entstand. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Uelzen – unter Drogeneinfluss unterwegs

Einen 23 Jahre alten Fahrer eines E-Scooters unter dem Einfluss von Drogen stoppte die Polizei in den späten Abendstunden des 16.01.23 in der Nordallee. Der junge Mann räumte dabei gegen 21:30 Uhr den Konsum von Drogen ein. Eine Blutentnahme im Rahmen des eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde veranlasst.

Bad Bevensen – „schon wieder!“ -> Enkeltrick: Betrüger nutzen WhatsApp und haben Erfolg – mehr als 1.800 Euro nach Litauen überwiesen

Der Enkeltrick ist eine bekannte Betrugsform, die vor allem ältere Mitmenschen trifft. Seit Monaten nutzen die Täter auch WhatsApp und SMS-Nachrichten, um ihre Opfer im Namen von Töchtern, Söhnen und Enkeln zu Geldüberweisungen zu bewegen.

Nach einer Vielzahl von weiteren erfolglosen Versuchstaten hatten Betrüger jetzt leider Erfolg bei einer Seniorin aus der Region Bad Bevensen. Die Frau wurde per WhatsApp von dem angeblichen Sohn kontaktiert und um eine Überweisung gebeten. Die Seniorin Ü80 überwies mehr als 1.800 Euro an einen IBAN aus Litauen.

So schützen Sie sich vor Betrug per WhatsApp: – Misstrauisch sein – Kontaktaufnahme hinterfragen – kein Geld überweisen – keine Wertsachen übergeben – Polizei verständigen

Parallel weist die Polizei auch nochmals auf die aktuelle Plakat- und Messenger-Kampagne in der Region Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen hin: „Weiterleiten, teilen und darüber sprechen! -> Machen Sie mit!“ – Polizei geht neue Wege und startet Präventionskampagne über Messenger-Dienste ++ gemeinsam gegen „Schockanrufe, Enkeltrick, Falscher Polizeibeamter, WhatsApp-Betrug & Co“ ++ kurze Hinweise und Aufklärung ++

In der Präventionsarbeit informiert die Polizei seit Jahren über verschiedenste Kommunikationsebenen und -plattformen adressatengerecht die Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden verschiedene Netzwerkpartner gewählt und neben den klassischen Methoden auch immer wieder neue und innovative Plattformen genutzt. Dabei waren nicht nur die Plakat- und Flyer-Kampagnen, sondern auch die designten Kampagnen-Busse oder die persönlichen Seniorenbriefe/ -pakete für alle mehr als 20.000 Lüneburgerinnen und Lüneburger über 70 Jahre, bereits ein voller Erfolg.

Auf Basis der Plakataktion „Nicht mit mir!“ startet die Polizei nun mit kurzen bebilderten Warnhinweisen und Infos für Messenger-Dienste und -Gruppen zu den Themen „WhatsApp-Betrug, Enkeltrick, Schockanrufe und Falsche Polizeibeamte“.

60 Millionen Deutsche nutzen fast täglich WhatsApp oder andere Messenger-Dienste. Egal ob es die Gruppe des Kegelclubs, der Fußballmannschaft, der Schulklasse des Kindes oder auch der Familie ist. Kurznachrichten, lustige Bilder aber eben auch wichtige Warnhinweise gehen immer.

„Weiterleiten, teilen und darüber sprechen! – Mitmachen!“

Mit der Aufforderung „Weiterleiten, teilen und darüber sprechen!“ möchte die Polizei auch flankierend zu den klassischen und sozialen Medien zu weiteren Zielgruppen vordringen und damit die Präventionskampagne zum Seniorenbetrug verstärken.

Jeder hat so die Möglichkeit in seinem Bereich und in seinen Messenger-Gruppen auf die Maschen der Betrüger hinzuweisen. Gerade für den familiären Bereich gilt: „Es ist Ihr Erbe, welches an die falschen Hände gerät!“

Die Verhaltenshinweise hat die Polizei für die Kampagne bewusst komprimiert und auf den Punkt gebracht:

– Misstrauisch sein – Kontaktaufnahme hinterfragen – kein Geld
überweisen – keine Wertsachen übergeben – Polizei verständigen
Für weitergehende und allumfassenden Information wird parallel auf die Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention von Bund und Ländern www.polizei-beratung.de auch mit einem QR-Code verwiesen.

Nicht nur für die ältere Generation gibt es in Zusammenarbeit mit LünePlatt auch Hinweise auf plattdeutsch.

Die verschiedenen bebilderten Warnhinweise zum Weiterleiten befinden sich als download auf den Socialmedia-Präsenzen der Polizei Lüneburg #polizeilg (facebook, twitter und Instagram), unter www.presseportal.de/blaulicht/nr/59488 (Polizei Lüneburg) oder auch auf der Internetseite der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-D./Uelzen www.pd-lg.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_lueneburg_luechow_dannenberg_uelzen/

oder über eine Suche im Internet -> Suchwort: „Polizeiinspektion Lüneburg“

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131/8306-2324 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de