LG: ++ erneut gezündelt – Polizei vereitelt größeren Schaden und nimmt Täter vorläufig fest ++ #Hinweis auf „WhatsApp-Masche“ beim Enkeltrick 2.0 ++ Auseinandersetzung mehrerer Personen +

Presse – 31.03.2022 ++

Lüneburg

Lüneburg – Auseinandersetzung mehrerer Personen – Strafverfahren eingeleitet

Am Nachmittag des 30.03. kam es gegen 16:15 Uhr zu einer wechselseitigen Auseinandersetzung vor einem Geschäft in der Bögelstraße. Ein 23-Jähriger und eine 15-Jährige gerieten nach ersten Erkenntnissen in einen Streit, in der Folge griffen sie sich gegenseitig an. Im weiteren Verlauf kam es zu einer weiteren Bedrohung durch die 15-Jährige und weitere hinzugezogene Personen zum Nachteil des 23-Jährigen. Die Hintergründe sind aktuell noch unklar. Die Polizei ermittelt.

Lüneburg – Verkehrsunfallflucht – Zeugenhinweise

Am 30.03. kam es zwischen 08:00 Uhr und 13:40 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht auf einem Parkplatz im Häcklinger Weg. Ein geparkter Pkw Audi A4 wurde auf bislang unbekannte Weise im Bereich der Stoßstange hinten rechts beschädigt. Der Sachschaden liegt bei 2000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-83062215, entgegen.

Lüchow-Dannenberg

Dannenberg – erneut gezündelt – Polizei vereitelt größeren Schaden und nimmt Täter vorläufig fest

Einen größeren Gesamtschaden konnte eine Streifenwagenbesatzung in der Nacht zum 31.03.22 im Umfeld eines Mehrfamilienhauses, Schloßgraben, sowie in der Folge im Bereich eines Abfallbehälters, Am Markt, in Dannenberg verhindern. Gegen 02:30 Uhr entdeckten Beamte im Rahmen der Streife eine brennende Papiermülltonne in der Straße am Schloßgraben. Der Wertstoffbehälter befand sich zum Zeitpunkt der Feststellung unmittelbar an der Außenfassade des Mehrparteienwohnhauses abgestellt und stand bereits in Vollbrand; eine Brandausdehnung griff dabei bereits auf ein an der Außenfassade befestigtes Pflanzenranggitter über. Alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand löschen und ein weiteres Übergreifen des Brandes auf eine unmittelbar angrenzende Holzterrasse des Mehrparteienwohnhauses verhindern. Parallel entdeckten weitere Polizeibeamte Am Markt den weiteren Brand. Hierbei stand der Restmüll eines Abfallbehälters in Brand.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen verdichtete sich auch aufgrund von Zeugenhinweisen der Verdacht gegen einen 46-Jährigen aus Dannenberg, der bereits in den Tagen zuvor mehrfach auch wegen „Zündelei“ polizeilich in Erscheinung getreten war. Diesen konnten die Beamten noch in der Nacht im Stadtgebiet von Dannenberg antreffen und in Gewahrsam nehmen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurde der Dannenberger vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Feuer dauern an. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Wustrow – in leerstehendes Wohnhaus eingedrungen – keine Beute

In ein nicht mehr bewohntes Wohnhaus Am Bahnhof brachen Unbekannte im Zeitraum vom 29. auf den 30.03.22 ein. Die Täter öffneten gewaltsam die Eingangstür, schauten sich im Gebäude um, machten jedoch keine Beute. Es entstand ein Schaden von gut 150 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüchow, Tel. 05841-122-0, entgegen.

Lüchow, OT. Grabow – unter Drogeneinfluss unterwegs

Einen 53 Jahre alten Fahrer eines Pkw Ford stoppte die Polizei in den Mittagsstunden des 30.03.22 in Grabow. Bei der Kontrolle des Mannes gegen 12:00 Uhr stellten die Beamten bei diesem den Einfluss von Drogen fest. Ein Urintest auf THC, Amphetamine und Kokain verlief positiv. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Zernien – seitlich mit Lkw kollidiert – 30.000 Euro Sachschaden

Zu einer seitlichen Kollision mit dem Gegenverkehr kam es in den Mittagsstunden des 30.03.22 auf der Bundesstraße 191. Ein 64 Jahre alter Fahrer eines Pkw Nissan war gegen 13:30 Uhr seitlich mit einem entgegenkommenden Lkw MAN mit Anhänger kollidiert. Der 64-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden von gut 30.000 Euro.

Jameln, OT. Wibbese – … die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit kontrollierte die Polizei in den Nachmittagsstunden des 30.03.22 u.a. auf der Kreisstraße 8. Dabei waren insgesamt 11 Fahrer zu schnell unterwegs. Der Tagesschnellste wurde mit 110 bei erlaubten 80 km/h gemessen.

Uelzen

Uelzen/Lüneburg – #Hinweis auf „WhatsApp-Masche“ beim Enkeltrick 2.0: Betrüger nutzen auch WhatsApp ++ Polizei warnt ++ Landkreis Uelzen -> erneuter Fall ++ „Seien Sie misstrauisch!“ ++ (be-) Sprechen Sie (sich) mit Ihren Angehörigen

Der Enkeltrick ist eine bekannte Betrugsform, die vor allem ältere Mitmenschen trifft. Nun nutzen die Täter auch WhatsApp, um ihre Opfer im Namen von Töchtern, Söhnen und Enkeln zu Geldüberweisungen zu bewegen. Die Polizei erklärt, wie man sich schützen kann. „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer.“: So oder so ähnlich beginnen die WhatsApp-Nachrichten, versandt von einer unbekannten Nummer. Der Gedanke an die eigene Tochter oder den Sohn lässt viele der unbekannten Nummer antworten. Wie beim klassischen Enkeltrick am Telefon beginnen die Betrüger ihre Masche mit einer namenlosen Anfrage. Dann spinnen sie ihre Geschichte fort.

Bitte um Geld per WhatsApp

Die Kriminellen bitten im Namen einer Tochter, eines Sohnes oder eines anderen Familienmitglieds die neue Nummer zu speichern – und um Geld. Bei der aktuellen Masche per WhatsApp erklären sie, dass auf dem neuen Handy kein Online-Banking möglich sei. Sie bitten, einen Geldbetrag für sie zu überweisen. Wie gewohnt sei es sehr dringend. Immer mehr Fälle des sogenannten „Enkeltrick 2.0“ werden bekannt. Wie so oft überweisen die Opfer das geforderte Geld im Glauben daran, mit dem eigenen Kind oder Enkel zu kommunizieren. „Seien Sie daher bei WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Nummer besonders misstrauisch!“, rät Kriminalhauptkommissar Michael Falk vom Präventionsteam der Polizei Lüneburg. Bis dato sind in hiesigen Bereich noch keine Fälle zur Anzeige gebracht worden. Dieses ist jedoch wie bei anderen Betrugsmaschen nur eine Frage der Zeit.

Landkreis Uelzen – erneuter Fall

Nachdem bereits am 21.03. eine 71-Jährige aus dem Landkreis Uelzen betroffen war (siehe Pressemitteilung v. 23.03.22), kontaktierten Unbekannte am 28.03.22 auch eine 60-Jährige aus dem Raum Uelzen. Diese sollte zwei Rechnungen ihrer Tochter von jeweils fast/mehr als 1.000 Euro begleichen. Die Frau überwies das Geld; jedoch konnte das ausführende Geldinstitut in einem Fall erfreulicherweise das Geld zurücküberweisen. Es entstand jedoch noch ein Schaden von mehreren hundert Euro.

Parallel meldeten sich auch mehrere Bürgerinnen und Bürger im Alter von 66 und 84 Jahren aus dem Landkreis Lüneburg bei der Polizei. Hier hatte die Täter über die „WhatsAppMasche“ keinen Erfolg.

So schützen Sie sich vor Betrug per WhatsApp: – Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab. – Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. – Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messenger sollten immer misstrauisch machen und überprüft werden. – Achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten Nachrichtendienstes.

Grundsätzliche Tipps zum Schutz:

– Seien Sie misstrauisch – (be-) Sprechen Sie (sich) mit Ihren
Angehörigen – Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
Uelzen – Lack von Pkw zerkratzt

Den Lack eines in der Heinrich-Meyerholz-Straße abgestellten Pkw Audi A3 zerkratzten Unbekannte im Zeitraum vom 29. auf den 30.03.22 mit einem spitzen Gegenstand. Es entstand ein Sachschaden von gut 1.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Hanstedt, OT. Gut Oetzfelde – … die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit kontrollierte die Polizei in den Morgenstunden des 30.03.22 u.a. auf der Landesstraße 233. Dabei waren insgesamt fünf Fahrer zu schnell unterwegs.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131/8306-2324 o. Mobil 01520 9348855
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