HI: Straftat zum Nachteil älterer Menschen in Hildesheim durch sog. Schockanruf; hoher Schaden entstanden-jac

Am Freitag, 06.01.2023, gegen 14.00 Uhr, erhält ein älterer Mann aus Hildesheim einen Telefonanruf, angeblich von der Polizei. Ihm wird mitgeteilt, dass seine Nichte einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem drei Personen ums Leben gekommen seien. Im weiteren Verlauf des Telefongespräches wird der Mann mit einem angeblichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft verbunden. Dieser teilt ihm mit, dass er eine Kaution hinterlegen müsse, um zu verhindern, dass seine Nichte ins Gefängnis muss. Daher wird er gefragt, ob er über Bargeld verfügt. Als er dies verneint, wird er über das Vorhandensein von Wertgegenständen im Haus befragt. Nachdem er dies bejaht, wird ihm mitgeteilt, dass gegen 16.00 Uhr ein Bote kommen werde, um diese abzuholen. Gegen 16.15 Uhr erscheint tatsächlich eine männliche Person an der Wohnanschrift des alten Mannes. Als sich dieser mit einem vermeintlichen Ausweis der Justiz ausweist, übergibt der Mann dem Boten Wertgegenstände im Wert eines fünfstelligen Geldbetrages. Erst einige Stunden später wird der Sachverhalt bei der Polizei in Hildesheim angezeigt.

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