HI: Gullydeckel von Brücke auf Autobahn 7 geworfen – Mordkommission nimmt Ermittlungen auf

BAB 7 – (jpm) Heute Nacht, gegen 03:25 Uhr, wurden nach jetzigem Kenntnisstand zwei Gullydeckel von einer Brücke zwischen der Anschlussstelle Drispenstedt und dem Parkplatz „An der Alpe“ auf die A 7 geworfen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge wurde ein VW Golf, der auf der Südfahrbahn unterwegs war, von einem Gullydeckel getroffen, welcher anschließend die Windschutzscheibe durchschlug. Der Pkw war mit zwei Personen aus Baden-Württemberg besetzt. Nach ersten Erkenntnissen wurden der 52-jährige Fahrer schwer- und seine 43-jährige Beifahrerin lebensgefährlich verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus verbracht und werden zur Zeit ärztlich versorgt.

Einer der beiden Gullydeckel landete auf der Nordfahrbahn. Mindestens vier Fahrzeuge wurden durch den auf der Fahrbahn liegenden Gullydeckel beschädigt.

Die A 7 ist zwischen der Anschlussstelle Hildesheim Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Das zuständige Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Hildesheim hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes in mehreren Fällen aufgenommen. Zu diesem Zweck wurde eine Mordkommission eingerichtet.

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