WL: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Harburg für den Zeitraum 02.12.2022, 12:00 Uhr – 04.12.2022, 12:00 Uhr

Einbrüche in Einfamilienhäuser

Die unbekannte Täterschaft begibt sich am Samstag in der Zeit zwischen 15:15 und 21:50 Uhr in den Seppenser Mühlenweg in Buchholz i.d.N. und hebelt dort ein rückwärtig gelegenes Badezimmerfenster auf. Das Haus wird anschließend vollständig durchsucht. Die Täter entwenden Schmuck und flüchten unerkannt.

In einem Wohngebiet in Marschacht nutzte am Samstagabend eine Täterschaft die Gelegenheit der zweistündigen Abwesenheit der Bewohner von ca. 18:00 bis 20:00 Uhr aus, um in ein Einfamilienhaus im Hagenweg einzubrechen. Als der Versuch, die Terrassentür aufzuhebeln scheiterte, wurde eine Fensterscheibe des Hauses eingeworfen und geöffnet. Auch hier wurde Schmuck entwendet.

Zu einem weiteren Einbruch kam es am Samstag in der Straße Im Wiesengrund in Asendorf. Hier bohrte die Täterschaft zwischen ca. 07:15 und 19:30 Uhr die Terrassentür auf und verschaffte sich dadurch Zutritt zum Einfamilienhaus. Die Täterschaft versuchte hier jedoch vergeblich, Diebesgut zu erlangen. So verließen die Täter die Örtlichkeit ohne Diebesgut.

Tostedt – mehrstündige Suchaktion nach einer vermissten Person

Am späten Freitagabend meldete eine Ärztin den 77-jährigen Ehemann einer Patientin vermisst. Eine Überprüfung der Wohnanschrift in Tostedt verläuft negativ. Durch die Befragung der Ehefrau sowie naher Angehörige kann ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden. Nach der ergebnislosen Überprüfung diverser Stellen werden Mantrailer für die weitere Suche eingesetzt. Noch während diese im Einsatz sind, meldet sich ein bereits durch die Polizei informiertes Taxiunternehmen und teilt den Verbleib des Vermissten mit. Einer der Taxifahrer habe den Vermissten am Freitagabend in ein Krankenhaus in Hamburg verbracht.

Seevetal – Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis

Durch einen Verkehrsteilnehmer wurde am frühen Freitagabend in Fleestedt in der Winsener Landstraße ein Pkw mit unsicherer Fahrweise gemeldet. Der Ford konnte festgestellt und kontrolliert werden. Der 28-jährige Fahrzeugführer stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Vor Ort wurden 1,83 Promille Atemalkohol festgestellt. Zudem besaß der Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis. Es wurde eine Blutprobe entnommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Am späten Samstagabend wurde der Wache in Seevetal ein Rollerfahrer in Sieversen auf der Hauptstraße gemeldet, der bereits mehrfach während der Fahrt mit dem Kleinkraftrad umgefallen sei. Der Atemalkoholgehalt lag bei dem 45-jährigen Fahrzeugführer bei 2,1 Promille. Auch dieser hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis. Daher wurde auch ihm eine Blutprobe entnommen und mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Winsen (Luhe) – Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Am Samstagvormittag befuhr eine 27-jährige Fahrzeugführerin mit einem Pkw den Tönnhäuser Weg in Winsen (Luhe) und kam dabei mehrmals nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem zunächst bei einem parkenden Pkw der Außenspiegel und die komplette Fahrzeugseite beschädigt wurden, fuhr die Fahrzeugführerin gegen einen abgestellten Werbeanhänger, der wiederrum auf den davor parkenden Transporter geschoben wurde. Schließlich kam der verursachende Pkw zum Stehen. Bei der Unfallaufnahme konnte bei der Fahrzeugführerin Atemalkoholgeruch festgestellt werden und ein Test ergab einen Wert von über 3 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der entstandene Schaden wird auf über 45.000EUR geschätzt. Personen wurden nicht verletzt.

BAB 261 – Verkehrsunfall mit längerfristiger Fahrstreifensperrung

Am frühen Samstagmorgen teilt der alleinbeteiligte 33-jährige Führer eines Sattelzuges mit, dass er auf der BAB 261, in Fahrtrichtung A1/Bremen, zw. der AS Tötensen und dem Parkplatz Rosengarten von der Fahrbahn abgekommen sei und nun auf der rechtsseitigen Schutzplanke stehen würde. Die aufnehmenden Beamten stellen vor Ort fest, dass ca. 150 Meter Schutzplanke beschädigt wurden und sich die Ladung (Getränkekisten) zu großen Teilen im Böschungsbereich verteilt hat. Der rechte Fahrstreifen sowie der Seitenstreifen mussten für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt und abgesichert werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 60.000EUR geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

BAB 7 – Fahren ohne Fahrerlaubnis

Am Samstagmittag wird auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg ein Pkw im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle kontrolliert. Der 35-jährige Fahrzeugführer kann keine erforderliche Fahrerlaubnis vorzeigen. Der 51-jährige Halter des Fahrzeuges befindet sich ebenfalls als Beifahrer in dem Pkw. Da dieser das „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ des Fahrers zugelassen hat, wird gegen beide Personen jeweils ein Strafverfahren eingeleitet.

BAB 7 – Lkw mit Überladung

Ebenfalls am Samstagmittag wird nach einem Hinweis ein Lkw (7,5-Tonner) hinsichtlich seiner Ladung und seines zulässigen Gesamtgewichts kontrolliert. Eine anschließende Wägung ergibt, dass der Lkw um 2930 kg und somit um mehr als 39% überladen ist. Gegen den 49-jährigen Fahrzeugführer sowie die verantwortliche 48-jährige Fahrzeughalterin werden entsprechende Verkehrsordnungswidrigkeiten eingeleitet. Die Weiterfahrt wird bis zur erfolgten Ab-/Umladung untersagt.

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