WL: Pfefferspray im Schulgebäude versprüht ++ Neu Wulmstorf – Kabeldiebstahl ++ Seevetal/Emmelndorf – Wechselseitige Strafanzeigen ++ Seevetal/Ohlendorf – Betrüger waren mit Schockanruf erfolgreich

Pfefferspray im Schulgebäude versprüht

Am Mittwoch, 15.6.2022, gegen 14:55 Uhr kam es an der berufsbildenden Schule an der Bürgerweide zu einem Einsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Unbekannte hatten im Erdgeschoss eine Kartusche Pfefferspray versprüht. Mindestens zwei Personen erlitten hier durch eine kurzfristige Atemwegsreizung. Eine Behandlung durch den Rettungsdienst war jedoch nicht erforderlich.

Das Erdgeschoss wurde kurzzeitig geräumt. Vorsorglich nahm die Feuerwehr eine Luftmessung vor, die aber keine weitere Gefährdung ergab. Die Polizei stellte eine Dose Pfefferspray sicher und leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Zeugen, die Angaben zu den Verursachern machen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 04171 7960 bei der Polizei in Winsen zu melden.

Neu Wulmstorf – Kabeldiebstahl

Unbekannte haben in der Zeit zwischen dem 10. und 13.6.2022 diverse Kupferkabel von einer Baustelle an der Lessingstraße entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6000 EUR. Wann und wie genau die Täter die Kabel von der Baustelle strahlen, ist völlig unklar.

Hinweise bitte an die Polizei Neu Wulmstorf, Tel. 040 33441990.

Seevetal/Emmelndorf – Wechselseitige Strafanzeigen nach Streitigkeit – Polizei sucht Zeugen

Im Wendehammer des Veilchenwegs kam es am Mittwoch 15.06.2022, in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 18:20 Uhr zu Streitigkeiten zwischen zwei 43 und 45 Jahre alten Männern. Dabei soll der 45-Jährige mit seinem Pkw absichtlich gegen den 43-Jährigen gefahren sein, so dass dieser auf die Motorhaube fiel und anschließend auf die Straße rutschte und sich dabei leicht verletzte. Dem 43-Jährigen wiederum wird vorgeworfen, auf den PKW gesprungen zu sein und darauf eingeschlagen zu haben.

Die Polizei hat gegen beide Männer Strafverfahren mit den jeweiligen Vorwürfen eingeleitet und sucht nun weitere Zeugen, die das Geschehen möglicherweise beobachtet haben und Angaben zum Tatablauf machen können. Hinweise bitte an die Tel.-Nr. 04105 6200.

Seevetal/Ohlendorf – Betrüger waren mit Schockanruf erfolgreich

Trotz wiederholter Warnhinweise in den Medien gelang es Betrügern am Montag, 13.6.2022 eine 87-jährige Frau um Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro zu bringen. Die Seniorin erhielt einen Anruf von einem Mann, der vorgab, ihr Sohn zu sein und sich wegen eines folgenschweren Unfalles in Untersuchungshaft zu befinden. Er bat sie darum, Geld für seine Kaution zur Verfügung zu stellen. In der Folge des Telefonates konnte die Frau dazu gebracht werden, ihren Goldschmuck in einen Beutel zu stecken und einer unbekannten Abholerin zu übergeben. Doch selbst damit gaben sich die Betrüger noch nicht zufrieden. Die Frau wurde überredet, auch noch Bargeld bei der Bank abzuheben. Dort wurden die Mitarbeitenden allerdings misstrauisch und informierten die Polizei. So konnte zumindest verhindert werden, dass die 87-Jährige auch noch ihr Erspartes verliert. Die Polizei ermittelt wegen Betruges gegen Unbekannt. Zu der Abholerin liegen leider keine weiteren Erkenntnisse vor.

Polizeisprecher Jan Krüger warnt davor, sich am Telefon unter Druck setzen zu lassen: „Die Betrüger wollen Ihre Opfer mit einer erschreckenden Nachricht überrumpeln und sich durch ständiges Einreden davon abbringen, einen klaren Gedanken fassen zu können. Versuchen sie, diese Spirale zu unterbrechen. Geben sich Personen am Telefon als Angehörige aus, helfen manchmal schon gezielte Nachfragen zu persönlichen Umständen, die tatsächlich nur Angehörige wissen können. Oder Sie beenden das Gespräch und rufen den Angehörigen unter der ihnen bekannten Nummer an, um die Echtheit des Anrufes zu überprüfen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die Polizei. Gerne auch über den Notruf 110.“

Kontakt für Medienanfragen:

Polizeiinspektion Harburg
Polizeihauptkommissar
Jan Krüger
Telefon: 0 41 81 / 285 – 104, Fax -150
Mobil: 0 160 / 972 710 15 od. -19
E-Mail: pressestelle (@) pi-harburg.polizei.niedersachsen.de