GÖ: (51/2023) Vollsperrung nach Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der A 7 – Abschlussmeldung

Gemarkung Kalefeld, Autobahn 7 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen (AS) Northeim/Nord und Seesen Sonntag, 22. Januar 2023, gegen 22.35 Uhr

NORTHEIM (jk) – Bei einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen sind am späten Sonntagabend (22.01.23, wir berichteten) auf der A 7 eine Autofahrerin aus Göttingen und ein LKW-Fahrer aus dem Vogelsbergkreis (Hessen) leicht verletzt worden. Die Autobahn in Richtung Hannover war mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau.

Nach ersten vorliegenden Informationen musste eine 59 Jahre alte Autofahrerin aus Göttingen gegen 22.35 Uhr im Baustellenbereich zwischen den AS Northeim-Nord und Seesen vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme ihren PKW abrupt abbremsen.

Ein 32 Jahre alter LKW-Fahrer aus Polen erkannte das plötzliche Hindernis aus noch ungeklärter Ursache wahrscheinlich zu spät und fuhr auf den Kleinwagen auf. Auch ein weiterer 23 Jahre alter LKW-Fahrer konnte vermutlich nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr wiederum auf den polnischen Sattelzug auf. Bei den Kollisionen wurden die Polofahrerin und der Brummifahrer aus Hessen leicht verletzt. Beide wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der LKW-Fahrer konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Die Bergung des Sattelzuges des 23-Jährigen gestaltete sich anschließend aufgrund technischer Gegebenheiten, Beschädigungen sowie auch ausgelöster Assistenzsysteme schwierig. Die A 7 musste in Richtung Hannover mehrere Stunden voll gesperrt werden. Nach Beendigung der Maßnahme blieben im etwa 20 Kilometer langen Rückstau einige Fahrzeuge liegen, weshalb es zu weiteren Verkehrsbehinderungen kam.

An der Unfallstelle waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die FFW Echte mit 16 Kameraden im Einsatz. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor.

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