GF: Betrug mit veralteter Währung

Ein 26-Jähriger wurde am Sonntag mit einer Fremdwährung betrogen. Er wurde am Abend auf einer Bundesstraße nahe Hankensbüttel auf ein Auto mit ausländischen Kennzeichen am Straßenrand aufmerksam, dieses hatte das Warnblinklicht eingeschaltet.

Der 26-Jährige stoppte die Fahrt und bot den beiden männlichen Insassen Hilfe an. Der Fahrer, er war gut gekleidet und sprach gebrochen Deutsch sowie gutes Englisch, erklärte eine Notlage und bat um einen Währungswechsel. Er hatte vier Banknoten in Rumänischer Währung, insgesamt 2000 Leu, bei sich und wollte diese in Euro tauschen um tanken zu können.

Der Mann erklärte, die 2000 Leu hätten einen Gegenwert von etwa 400 Euro, er würde sie in rund 200 Euro eintauschen. Schließlich kam es zum Tausch der 2000 Leu und 170 Euro. Anschließend entfernten sich die beiden Personen in ihrem Mercedes in unbekannte Richtung.

Am Montag wollte der 26-Jährige die Währung, vier 500 Leu-Banknoten, in einer Bank gegen Euro-Banknoten wechseln. Dort erklärte man ihm, dass die Banknoten veraltet und damit praktisch wertlos seien. Die Polizei rät bei Tausch mit unbekannter Währung misstrauisch zu sein, im Verdachtsfall eines Betruges rufen Sie umgehend die Polizei.

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Christoph Nowak
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