GF: Verkehrsunfall führt zu Verkehrsbehinderung und deckt Trunkenheitsfahrt auf

Am Mittwoch kam es gegen 14:25 Uhr auf der Bundesstraße 248 vor der Ortschaft Tappenbeck zunächst zu einem Verkehrsunfall.

Ein 60-Jähriger übersah mit seinem VW Caddy eine verkehrsbedingt, an einer Lichtzeichenanlage, wartende Sattelzugmaschine und dessen mit Holzstämmen beladenen Anhänger und fuhr auf den Anhänger auf.

Bei dem Zusammenstoß entstand am VW Caddy ein wirtschaftlicher Totalschaden von schätzungsweise 8000 Euro. Am Anhänger der Zugmaschine entstand ein vergleichsweise geringer Sachschaden von ca. 2000 Euro. Der Führer der Sattelzugmaschine, ein 32-Jähriger aus Polen, sowie der 60-jährige Caddy-Fahrer blieben bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Der VW Caddy musste abgeschleppt werden.

Bei dem Versuch an der Unfallstelle vorbeizufahren kam ein Lkw mit Gigaliner rechtsseitig von der Fahrbahn ab und geriet in den unbefestigten Grünstreifen. Der Gigaliner drohte in Richtung eines Grabens umzukippen und musste geborgen werden. Für die Bergung des Gigaliner musste eine Spezialfirma aus Braunschweiger nach Tappenbeck entstand werden. Für die Dauer der Bergung wurde die Autobahn 39, Abfahrt in Richtung Tappenbeck, zeitweise gesperrt und der Verkehr über die Bundesstraße 188 umgeleitet.

Die Sperrung der A39 beachtete ein 55-Jähriger Tappenbecker mit seinem VW Up nicht, weshalb er an der durch den Lkw verursachten Verkehrsbehinderung auf sein Fahrverhalten angesprochen wurde. Hierbei stellten die eingesetzten Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,02 Promille. Der 55-Jährige wurde zur Dienststelle verbracht, wo er einen weitere, gerichtsverwertbaren, Alkoholtest durchführte. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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