Diepholz, Radfahrerin bei Verkehrsunfallflucht verletzt – Suhr, Frau wird Opfer falscher Polizeibeamter —

Diepholz – Verkehrsunfall

Beim Verlassen eines Grundstücks übersah am Donnerstag gegen 08.45 Uhr eine 33-jährige Pkw-Fahrerin den fließenden Verkehr auf der Bahnhofstraße und kollidierte mit dem Pkw eines 67-jährigen Fahrers. Dessen Pkw wurde durch die Kollision noch gegen einen geparkten Pkw geschleudert. Die beiden Fahrer bleiben unverletzt, der Schaden jedoch wird auf mindestens 15000 Euro beziffert.

Diepholz – Verkehrsunfallflucht

Eine 16-jährige Radfahrerin wollte am Donnerstag gegen 16.00 Uhr den Kreisverkehr in der Flöthestraße am Fußgängerüberweg überqueren. Dabei wurde sie von einem Pkw touchiert und stürzte. Die Pkw-Fahrerin hielt nicht an und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die 16-Jährige und Zeugen konnten sich den Pkw und das Kennzeichen merken und der Polizei Hinweise geben. Die 16-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die Halterin bzw. die Fahrerin des geflüchteten Pkw aus Steinfeld wurde von der Polizei zu Hause aufgesucht. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht.

Bassum-Bramstedt – Fahrradfahrer übersehen

Am Donnerstag gegen 16:15 Uhr wollte eine 29-jährige Pkw-Fahrerin mit ihrem VW Touran von einem Grundstück an der Bassumer Straße auf die L 333 einbiegen. Dabei übersah sie einen 42-jährigen Syker, der den Fahrradweg in Fahrtrichtung Syke befuhr. Sein Fahrrad war beleuchtet, er trug einen Helm sowie neonfarbene Kleidung mit Reflektorstreifen; trotzdem kam es zum Zusammenstoß. Der Syker wurde zum Glück nur leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 1500 Euro.

Stuhr – Falsche Polizeibeamte

Es geschieht immer wieder. Falsche Polizeibeamte verwickeln Opfer in ein Telefongespräch, schildern eine Notsituation und setzen das Opfer unter Druck. Anschließend fordern sie das Opfer auf Geld zu besorgen und es einem Kurier auszuhändigen. So geschehen auch am gestrigen Donnerstag in Stuhr-Varrel, Eichendorfwinkel. Laut Telefonanruf am Vormittag war der Sohn in einer Notlage. Ein freundlicher (aber falscher) Polizeibeamter übernahm das Telefonat und forderte das Opfer auf Geld zu besorgen. Anschließend sollte die Frau das Geld in einen Umschlag legen und außen am Briefkasten deponieren. Hier würde das Geld dann von einem Kurier abgeholt. Als die Frau um 12.45 Uhr nachschaute, sah sie eine Frau, die gerade den Umschlag genommen hatte und flüchtete. Erst hier wurde ihr klar, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen ist. Die Polizei rät in diesen oder ähnlichen Fällen das Telefonat sofort zu beenden! Danach kann man sich mit einem Telefonat bei dem Sohn oder der Tochter über das Befinden erkundigen. Hinweise und Verhaltenstipps befinden sich auch unter www.polizei-beratung.de

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Diepholz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Gissing
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