POL-DEL: Autobahnpolizei Ahlhorn: Auffahrunfälle auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr

Auffahrunfall

Am Montag, 25. Mai 2020, ereigneten sich mehrere Auffahrunfälle auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr. Alle Unfälle trugen sich in Fahrtrichtung Hamburg zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum zu, wo die Geschwindigkeit aufgrund der nahen Baustelle an der Ochtum-Brücke und der geänderten Verkehrsführung bereits reduziert ist. Bei höherem Verkehrsaufkommen ist in diesem Bereich mit Stockungen im Verkehrsfluss bzw. Staubildung zu rechnen, worauf mit entsprechenden Verkehrsschildern auch hingewiesen wird.

Gegen 07:00 Uhr musste ein 27-jähriger Mann aus Wuppertal seinen VW am Stauende bis zum Stillstand abbremsen. Der folgende Fahrer eines Vans, ein 26-Jähriger aus dem Kreis Borken, übersah den stehenden VW und fuhr mit geringer Geschwindigkeit auf das Heck auf. An beiden Fahrzeugen entstand minimaler Sachschaden, der auf 1.300 Euro geschätzt wurde. Nach diesem Zusammenstoß kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

Um 09:10 Uhr kam es im Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Brinkum zu einem Unfall. Ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Ammerland wollte mit seinem BMW auf die Autobahn 1 in Richtung Hamburg auffahren und fuhr aufgrund des auch hier herrschenden, stockenden Verkehrs auf den BMW einer 65-Jährigen aus dem Kreis Diepholz auf. Die Frau klagte im Anschluss über Schmerzen im Nacken. Der entstandene Schaden wurde auf 5.000 Euro beziffert.

Gegen 10:30 Uhr musste ein 29-jähriger Osnabrücker seinen BMW verkehrsbedingt auf dem mittleren Fahrstreifen abbremsen. Der folgende Fahrer eines Kleintransporters, ein 58-Jähriger aus dem Kreis Osnabrück, registrierte das Bremsmanöver zu spät und fuhr auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, musste der letzte Auffahrunfall aufgenommen werden. Ein 65-jähriger Bremer musste seinen Ford abbremsen, was ein 25-jähriger Delmenhorster zu spät bemerkte und mit seinem Pkw auffuhr. Der entstandene Schaden wurde hier auf 4.000 Euro geschätzt.

Die Beamten der Autobahnpolizei appellieren an die Verkehrsteilnehmer und fordern zur aufmerksameren Teilnahme am Straßenverkehr auf. Gerade in Bereichen, in denen auf Baustellen und mögliche Gefahren hingewiesen und die Geschwindigkeit reduziert wird, ist mit plötzlichen Bremsmanövern vorausfahrender Verkehrsteilnehmer zu rechnen. Der Sicherheitsabstand sollte zwingend eingehalten werden. Die beschriebenen Passagen sollten mit ständiger Bremsbereitschaft durchfahren werden. Sollte es dennoch zu einem Verkehrsunfall gekommen und die beteiligten Fahrzeuge noch fahrbereit sein, so ist die Unfallstelle zu räumen. Es wird geraten, die Autobahn mit den Fahrzeugen an der nächsten Anschlussstelle zu verlassen oder einen Parkplatz aufzusuchen. Die Unfallaufnahme kann problemlos auch dort erfolgen. Der Stau, der sich bei einem Verbleiben an der Unfallstelle bilden könnte, könnte weitere Unfälle provozieren.

Bei Auffahrunfällen im Stau bzw. am Stauende sind häufig weitaus schlimmere Folgen als bloßer Sachschaden zu beklagen.

Rückfragen bitte an:

Albert Seegers
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pressestelle
Telefon: 04221-1559104
E-Mail: pressestelle@pi-del.polizei.niedersachsen.de

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Updated: 28. Mai 2020 — 14:11