BS: Zahlreiche Einsätze in der Silvesternacht – Polizei agiert gut vorbereitet

Für den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Braunschweig berichten die Polizeidienststellen in einer ersten Bilanz der Silvesternacht von einem erhöhten Einsatzaufkommen, aber auch von vielen Zusammentreffen feiernder Menschen, die in ausgelassen friedvoller Stimmung das neue Jahr begrüßt haben. „Unsere Vorbereitungen und Bewertungen waren zutreffend. Die verstärkten Einsatz- und Streifendienste waren viel im Einsatz und haben ihre Aufgaben hervorragend wahrgenommen. Mit Besonnenheit, Freundlichkeit, aber auch mit Konsequenz haben sie die stimmungsvollen, zum Teil auch emotionsgeladenen Lagen gelöst“, so Polizeipräsident Pientka.

Im Verlauf der Nacht mussten auch zahlreiche Polizeieinsätze wahrgenommen werden, die u.a. durch den unsachgemäßen Gebrauch von Pyrotechnik, übermäßigen Alkoholkonsum und teilweise aggressives Verhalten von Personen ausgelöst worden sind. Bei Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen wie z.B. auf dem Schlossplatz in Braunschweig oder auch in Bereichen wie in Goslar, die durch städtische Verordnungen wegen besonderer Brandgefahren ausgewiesene Verbotszonen sind, führte dies auch zu Gefahrensituationen.

In der Stadt Peine ist es nach den Ereignissen vom 29.12. erneut zu gezielten Angriffen durch Bewurf mit Pyrotechnik und gezielten Beschießen mit Feuerwerksraketen gekommen. Eine Beamtin wurde dabei leicht verletzt, vier Funkstreifenwagen wurden beschädigt. Die Einsatzkräfte konnten hier schnell reagieren, die weiteren Ermittlungen zu Tataufklärungen sind eingeleitet worden. Die Ermittlungsverfahren laufen u.a. wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs.

Pientka: „Gezielte Angriffe auf Polizeikräfte verurteile ich auf das Schärfste. Dies gilt gleichermaßen für Übergriffe auf die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr und Rettungsdienste. Diese Gewalt geschieht aus Personengruppen heraus und nimmt beim Gebrauch von Feuerwerkskörpern schwerste Verletzungen der Einsatzkräfte in Kauf. Die Polizei Peine erhält aus der Behörde jede Unterstützung, um die Gewalttäter zu ermitteln.“

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