BS: Verkehrsunfall am Stauende verursacht hohen Sachschaden und lange Staus

Peine, BAB 2

19.10.2022, 05.22 Uhr

Die vier Fahrer der verunfallten Fahrzeuge blieben trotz der erheblichen Kollisionen unverletzt.

Am frühen Mittwochmorgen befuhr ein 57-jähriger Pole mit seinem Pkw und einem Anhänger den rechten von drei Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. Hinter ihm fuhr ein 44-jähriger Mann aus Lettland mit einem Autotransporter, der Neufahrzeuge geladen hatte.

Als sie sich zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Watenbüttel und der Tank- und Rastanlage Zweidorfer Holz befanden, stockte der Verkehr auf Grund einer Baustelle im weiteren Verlauf der Autobahn. Beide Fahrer bremsten ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß bis zum Stillstand ab.

Ein nachfolgender 46-jähriger Führer eines Sattelzugs aus der Ukraine erkannte die Situation zu spät. Trotz eingeleiteter Vollbremsung brachte er sein Fahrzeug nicht mehr zum Stillstand und fuhr auf den stehenden Autotransporter auf. Durch diesen Aufprall wurde dieser Transporter auf das Pkw-Gespann des Polen aufgeschoben.

Anschließend gelang es auch einem weiteren Fahrer nicht mehr rechtzeitig zu bremsen. Es handelte sich um einen 30-jährigen Ukrainer, der einen Sattelzug führte. Auch er leitete noch eine Vollbremsung ein und konnte doch nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommen. Er fuhr ebenfalls auf den vor ihm befindlichen Sattelzug auf.

Alle beteiligten Fahrer blieben durch die Unfälle glücklicherweise unverletzt.

Die vier beteiligten Fahrzeuge sowie die Ladungen der Sattelzüge wurden jedoch erheblich beschädigt. Ersten Schätzungen zu Folge entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro, der auch durch die geladenen, hochwertigen Neufahrzeuge der Marke BMW zu Stande kommt.

Während der Bergung der Fahrzeuge durch Spezialfirmen müssen zwei von drei Fahrstreifen der A 2 gesperrt werden, wodurch es zu einer Staubildung bis zu 20 Kilometern Länge kam.

Die Sperrungen dauern voraussichtlich bis in die MIttagsstunden an.

Gegen die auffahrenden 46- und 30-jährigen Führer der Sattelzüge leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und behielt jeweils eine Sicherheitsleistung ein.

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