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BPOL-HRO: Unbekannte legen Schottersteine auf die Schienenköpfe

Schwerin (ots) – Gestern (10.07.2018) erst veröffentlichte die Bundespolizeiinspektion Rostock mit Pressemitteilung (Bundespolizeiinspektion Rostock warnt! Bahnanlagen sind keine Spielplätze) einen Warnhinweis zu den Gefahren an und auf Bahnanlagen.

Noch am selbigem Tag mussten die Beamten des Bundespolizeireviers Schwerin zu einem Einsatz ausrücken, da auf der Bahnstrecke von Schwerin nach Rehna auf einer Länge von 2m Schottersteine auf die Schienenköpfe gelegt wurden. Der Ereignisort befindet sich unmittelbar an einem illegalen Weg über die Gleise zum Medeweger See auf Höhe des Hopfenbruchweges. Durch den auf der Strecke verkehrenden Zug der ODEG, RE 68981, wurden die Steine überfahren.

Zu den Tätern liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, es wird aber davon ausgegangen, dass es sich möglicherweise um Kinder oder Jugendliche handelte, die sich am Medeweger See aufhielten. Durch die Bundespolizei wurden die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr aufgenommen. In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei auch um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat an dem oben genannten Tag in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr auffällige Personen beobachtet oder kann Angaben zum Sachverhalt machen?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefon-Nr. 0381 / 2083 -111 oder -112 entgegen. Darüber hinaus können jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle gegeben werden. Auch wenn es in diesem Fall zu keinem größeren Schaden gekommen ist, können aufgelegte Schottersteine unter unglücklichen Umständen auch zum Entgleisen der Züge führen. Darüber hinaus entwickeln die Steine beim Überfahren eine erhebliche Streuwirkung und wirken wie Geschosse, wodurch lebensbedrohliche Verletzungen herbeigeführt werden können. Darum nochmals der dringende Appell an Eltern: Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für die Gefahren, damit Schlimmeres vermieden werden kann.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 103
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de

Updated: 12. Juli 2018 — 01:37
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