HH: 230125-4. Eine Zuführung nach Büro-Einbruch in Hamburg-Harburg

Tatzeit: 24.01.2023, 21:40 Uhr; Tatort: Hamburg-Harburg, Karnapp

Beamte des Wasserschutzpolizeikommissariats (WSPK) 3 und der Landesbereitschaftspolizei nahmen am Dienstagabend einen 36-jährigen mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest, der im Verdacht steht, in ein Büro eingebrochen zu sein. Der Mann muss sich nun vor einem Haftrichter verantworten.

Der Büro-Inhaber erhielt einen Alarm auf sein Handy und verständigte unmittelbar die Polizei. Nachdem die Funkstreifenwagenbesatzungen vor Ort eingetroffen waren, kam ihnen ein offensichtlich flüchtender Mann entgegen. Dieser hielt dabei augenscheinlich einen dunklen und nicht eindeutig zu identifizierenden Gegenstand in seiner Hand und reagierte nicht auf die Ansprache der Polizisten, diesen fallen zu lassen. Es kam daraufhin zur Abgabe eines Warnschusses, nach dem sich der 36-Jährige widerstandslos festnehmen ließ.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen und ordnete eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Dazu stellten die Beamten Beweismittel sicher.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige aus Bosnien-Herzegowina, der bereits mehrfach mit ähnlich gelagerten Delikten polizeilich in Erscheinung getreten ist, dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Die Entscheidung zum Erlass eines Haftbefehls durch einen Haftrichter steht derzeit noch aus.

Die Kripo der Wasserschutzpolizei Hamburg (WSP 63) übernahm heute die weiteren Ermittlungen. Im Zuge der Tatortarbeit wurden in dem Gebäude noch weitere Büroräume festgestellt, in die offensichtlich eingebrochen wurde. Die Ermittler prüfen nun, inwieweit der 36-Jährige auch dafür in Frage kommt.

Mx.

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