HH: 230115-1. Zeugenaufruf nach Kiosküberfall in Hamburg-Harburg

Tatzeit: 13.01.2023, 23:13 Uhr; Tatort: Hamburg-Harburg, Bremer Straße

Am späten Freitagabend haben zwei unbekannte Täter einen Kiosk in Harburg überfallen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte einer der Täter die Angestellte (20) mit einer Machete bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert, während sein Komplize die Tat absicherte. Nachdem die Räuber einen dreistelligen Geldbetrag erbeutet hatten, flüchteten sie in Richtung Phoenixviertel.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen. Die Unbekannten können bislang wie folgt beschrieben werden:

Haupttäter:

– männlich
– trug eine dunkle Hose, dunkle Schuhe mit weißen Streifen und
eine graue Jacke
Komplize:

– männlich
– trug eine schwarze Jacke
– etwa 1,60 m bis 1,75 m groß
Das Harburger Raubdezernat (LKA 184) führt die weiteren Ermittlungen.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Zu einem Überfall auf einen Kiosk war es auch am Freitagmittag im Stadtteil Barmbek-Nord gekommen. Einer der beiden Täter hatte den Verkäufer (50) mit einem Hammer bedroht, woraufhin dieser sich zur Wehr setzte und den Räuber festzusetzen versuchte. Letztlich war beiden Tätern zunächst die Flucht gelungen. Beute hatten sie nicht erlangt. Anhand einer vorliegenden Täterbeschreibung trafen die Einsatzkräfte der Polizei bei der Fahndung am S-Bahnhof Alte Wöhr auf die mutmaßlichen Räuber und nahmen die zwei 30 und 37 Jahre alten Polen, teils unter Widerstand, vorläufig fest. In mitgeführten Taschen wurden mutmaßliche Einbruchswerkzeuge gefunden. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Überfall führt das Raubdezernat der Region Nord (LKA 144).

Abb.

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