HH: 230112-2. „Mobil. Aber sicher!“ – Schwerpunktkontrolle „Abbiegen, Wenden und Vorfahrt“

Zeiten: 11.01.2023, 06:00 bis 22:00 Uhr

Orte: Hamburger Stadtgebiet

Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Mobil. Aber sicher!“ haben Einsatzkräfte der Polizei Hamburg gestern im Hamburger Stadtgebiet sowohl stationäre als auch mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Ihr Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Ahndung regelwidrigen Verhaltens beim Abbiegen und Wenden sowie auf der Verfolgung von Vorfahrtverstößen.

Kreuzende Verkehrsabläufe stellen erfahrungsgemäß immer wieder eine besondere Herausforderung für Verkehrsteilnehmende dar. Da insbesondere in solchen Verkehrssituationen nicht nur Verkehrszeichen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer beziehungsweise deren Verhalten zu beachten sind, ist es wichtig, sich gerade in diesen komplexen Abläufen an die geltenden Regeln zu halten (wie in unserem Ausblick auf Januar berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/5409678).

Daher haben gestern unter der Führung der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) rund 220 Einsatzkräfte der VDen, der Akademie der Polizei, der Polizeikommissariate sowie der Wasserschutzpolizei 964 Fahrzeuge sowie 871 Personen überprüft.

Hierbei stellten sie 1.073 Verstöße, davon deutlich über die Hälfte (602) in Bezug zu dem Thema „Abbiegen, Wenden, Vorfahrt“ sowie rund 250 durch ruhenden Verkehr, fest. Im Einzelnen leiteten die Einsatzkräfte unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Kraftfahrzeugführende

Straftaten

2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis 2 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz 1 x Steuervergehen (Abgabenordnung) 1 x Besitz von Betäubungsmitteln

Ordnungswidrigkeiten

1 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln 5 x Verstoß gegen die Schrittgeschwindigkeitsvorgabe beim Abbiegen für Kfz über 3,5 Tonnen 38 x Missachtung des Rotlichts 36 x rechtswidrige Nutzung eines Mobiltelefons 12 x Missachtung der Anschnallpflicht 8 x Geschwindigkeitsüberschreitung 9 x nicht oder nicht richtig genutzte Kinderrückhaltesysteme 2 x Verstoß gegen die Sozialvorschriften im Schwerlastverkehr

Radfahrende

Ordnungswidrigkeiten

15 x Missachtung des Rotlichts 7 x Befahren der falschen Radwegseite (sog. „Geisterradler“) 3 x Befahren des Gehwegs 2 x rechtswidrige Nutzung eines Mobiltelefons

Elektrokleinstfahrzeugnutzende

Straftaten

2 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Ordnungswidrigkeiten

3 x rechtswidrige Nutzung eines Mobiltelefons

Besondere Aufmerksamkeit zog ein 26-jähriger Pole in der Kontrollstelle Stephansplatz/Dammtordamm auf sich. Neben der Tatsache, dass er seinen Pkw in Polen zugelassen hatte, obwohl er seinen Wohnsitz nicht nur vorübergehend in Deutschland begründet, stellten die Polizisten fest, dass der Mann zum einen keine Fahrerlaubnis besitzt und zum anderen noch unter dem Einfluss von mutmaßlich Amphetaminen stand.

Darüber hinaus fertigten die Beamten 82 Mängelmeldungen (z. B. aufgrund technischer Mängel oder nicht mitgeführter „Papiere“).

Neben den erläuternden Gesprächen im Rahmen einer jeden Kontrollsituation führten Angehörige der VD 6 (Verkehrserziehung und -prävention) im Verlauf des gestrigen Tages rund 60 Präventivgespräche mit Verkehrsteilnehmenden und verteilten diverses Informationsmaterial.

Die Polizei wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu gewährleisten und die Verkehrsteilnehmenden zu sensibilisieren.

Zim.

Rückfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sören Zimbal
Telefon: +49 40 4286-56214
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de