HH: Drei verletzte Personen bei ausgedehntem Wohnungsbrand in Farmsen-Berne

Hamburg Farmsen-Berne, 06.11.2022, 02:04 Uhr, Feuer 3 Löschzüge mit Menschenleben in Gefahr, Berner Heerweg

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde in der Nacht zu Sonntag ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Berner Heerweg in Hamburg Farmsen-Berne gemeldet. Mehrere Anrufer berichteten, dass Personen durch eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum in dem Gebäude eingeschlossen waren und offene Flammen bereits aus dem Dachstuhl schlugen. Aufgrund dieser Erkenntnisse alarmierte der Disponent unter dem Stichwort „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ umfangreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die ersteintreffenden Kräfte stellten fest, dass eine Wohnung im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung brannte. Alle Personen konnten vor Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude verlassen, mehrere Bewohner wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und versorgt. Aufgrund der hohen Gefahr einer Brandausbreitung auf angrenzende Gebäudeteile erhöhte die Einsatzleitung das Alarmstichwort mehrmals bis auf „Feuer 3 Löschzüge mit Menschenleben in Gefahr“. Eine umgehend eingeleitete Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren erfolgte sowohl im Innen- und Außenangriff. Um eine zielgerechte Organisation der Einsatzstelle zu ermöglichen bildeten sich drei Einsatzabschnitte heraus, zwei zur Brandbekämpfung und ein weiterer zur Betreuung der Patienten und Bewohner. Die unverletzten Personen wurden während der Einsatzdauer in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg betreut. Drei Personen mussten mit Rauchgasinhalationen nahegelegenen Krankenhäusern zugeführt werden. Zur Aufnahme des Daches wurde die Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung angefordert um die Trupps fachgerecht vor einem Absturz zu sichern. Gegen 04:30 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, sodass die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen wurden. Die umfangreichen Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten weitere vier Stunden an. Gegen 08:30 Uhr verließen alle Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle, das Gebäude wurde an die Polizei Hamburg übergeben. Im Laufe des Sonntags führten Kräfte der Feuerwehr Hamburg mehrfach eine Brandstellenkontrolle unter anderem mit einer Wärmebildkamera durch, diese verliefen jedoch stets ohne eine Feststellung von weiteren Brandnestern.

Die Feuerwehr Hamburg war in Spitzenzeiten mit 85 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und des Rettungsdienstes zeitgleich im Einsatz.

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