HH: 221106-1. Diensthündin „Raja“ stellt flüchtigen Wohnmobil-Dieb in Hamburg-St. Pauli

Tatzeit: 04.11.20222, 21:02 Uhr; Tatort: Hamburg-St. Pauli, Holstenglacis bis Grabenstraße/ Glashüttenstraße

Polizeibeamte nahmen Freitagabend einen 34-jährigen Montenegriner vorläufig fest, der im Verdacht steht, ein Wohnmobil gestohlen zu haben. Nach einer kurzen Flucht mit dem Fahrzeug stellte ihn Diensthündin „Raja“ wenig später auf einem Spielplatz, wo er sich versteckt gehalten hatte. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die Ermittlungen und führte den Mann dem Untersuchungsgefängnis zu.

Der Besitzer (54) erhielt eine Mitteilung von der im Wohnmobil verbauten Alarmanlage auf sein Handy und suchte umgehend den Abstellort des Fahrzeuges auf. Dort sah er einen Fremden in seinem Wohnmobil und stellte sich, um eine Abfahrt zu verhindern, diesem in den Weg. Der mutmaßliche Dieb fuhr dennoch an, woraufhin der Besitzer touchiert und dabei leicht verletzt wurde.

Auf dem Hamburger Dom eingesetzte Polizeibeamte der Landesbereitschaftspolizei konnten durch die zwischenzeitlich veranlasste Sofortfahndung das Wohnmobil zunächst in der Feldstraße aufstoppen. Sie forderten den unberechtigten Fahrer auf, den Motor abzustellen und das Vehikel zu verlassen. Diesem kam der Mann allerdings nicht nach, beschleunigte das Fahrzeug erneut und fuhr in die Marktstraße.

Durch eine Funkstreifenwagenbesatzung konnte das Wohnmobil leerstehend in der Marktstraße aufgefunden werden. Eine aufmerksame Zeugin wies die Polizisten auf einen in Richtung Grabenstraße geflüchteten Mann hin. Hier konnte sie den mutmaßlichen Dieb wenig später erneut aufnehmen und weiterverfolgen.

Im Zuge der Sofortfahndung mit etwa einem Dutzend Funkstreifenwagen, mehreren Zivilfahndern und den Beamten der Landesbereitschaftspolizei kam es auch zum Einsatz eines Diensthundeführers mit seiner Diensthündin „Raja“.

„Raja“ konnte Tatverdächtigen, der sich augenscheinlich auf einem Spielplatz zwischen der Grabenstraße/Glashüttenstraße versteckt gehalten hatte, aufspüren. Die Polizisten nahmen den 34-Jährigen schließlich vorläufig fest und transportierten ihn zu einem nahegelegenen Polizeikommissariat.

Der Kriminaldauerdienst übernahm noch am späten Abend die ersten Ermittlungen, ordneten gegen den alkoholisierten Montenegriner (0,72 Promille) eine Blutprobenentnahme an und stellte Beweismittel sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Hier muss er sich vor einem Haftrichter verantworten.

Die Ermittlungen werden vom zuständigen Landeskriminalamt der Region Mitte I (LKA 112) fortgesetzt.

Mx.

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