HH: 220922-2. ROADPOL „Safety Days“ – eine Bilanz für Hamburg

Zeiten: 21.09.2022, 06:00 – 22:00 Uhr; Orte: Hamburger Stadtgebiet

Passend zum Schwerpunktthema der Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ führten gestern Polizisten aller Verkehrsdirektionen und der Hamburger Polizeikommissariate im Rahmen der europaweiten Verkehrsaktion des ROADPOL-Netzwerkes mobile und stationäre Verkehrskontrollen durch. Dabei überprüften die Beamten 584 Fahrzeuge und 432 Personen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen und aggressive Fahrweisen durch Kraftfahrzeugführende gehören nach wie vor zu einer der Hauptunfallursachen, nicht selten mit schwerwiegend verletzten Verkehrsteilnehmern.

Folgende Verstöße wurden durch Beamten festgestellt:

Strafverfahren

– 1 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungs- oder Arzneimitteln
– 6 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
– 4 x Verstoß Pflichtversicherungsgesetz
– 1 x Steuervergehen
– 1 x Urkundendelikt
– 2 x Kriminalpolizeiliche Strafdelikte
Ordnungswidrigkeitenverfahren

– 225 x Geschwindigkeitsübertretung (Spitzenwert: gemessene 180
Km/h bei erlaubten 100 Km/h, BAB24)
– 1 x Verdacht Fahren unter dem Einfluss von Betäubungs- oder
Arzneimitteln
– 5 x Rotlichtmissachtung Kfz-Führer
– 1 x Rotlichtmissachtung Radfahrer
– 1 x Verstoß gegen ein Überholverbot
– 58 x Handyverstoß
– 24 x sonstige Ordnungswidrigkeitenverfahren
– 35 x Missachtung Anschnallpflicht
– 3 x verbotswidriges Abbiegen oder Wenden
– 6 x Handynutzung durch Radfahrer
– 27 x Parkverstöße
Darüber hinaus stellten die Polizisten 32 Mängelmeldung wegen technischer Beanstandungen an den Fahrzeugen oder zum Beispiel nicht mitgeführter Dokumente aus.

In dem Kontrollzeitraum wurden außerdem 9.947 Fahrzeuge mit den verschiedenen Geschwindigkeitsmesstechniken erfasst, von denen 1.166 mit einer relevanten Geschwindigkeitsüberschreitung registriert wurden.

Der Einsatz wurde von den Beamten der VD 6 polizeipräventiv mittels Info-Ständen im Bereich der „Berufliche Schule Fahrzeugtechnik“ (Eberlingplatz 9) sowie am Verkehrsübungsplatz begleitet. In dieser Zeit wurden etwa 130 Präventivgespräche geführt.

Die Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen ist eine der Kernaufgaben polizeilicher Unfallprävention. Die durchgeführte europaweite ROADPOL-Verkehrskontrolle ist Teil eines polizeilichen Maßnahmenpakets zur Bekämpfung dieser Hauptunfallursachen mit dem Ziel, den Straßenverkehr sicherer zu machen und die Verkehrsteilnehmenden weiter zu sensibilisieren.

Mx.

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Polizei Hamburg
Polizeipressestelle / PÖA 1
Thilo Marxsen
Telefon: 040 4286-56211
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