FW-HH: Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg unterstützt die Polizei Berlin bei der Kampfmittelbergung im Grunewald

Hamburg – Berlin, Unterstützung Kampfmittelbergung, 30.8. bis 01.09.2022

Anfang August war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer auf dem Sprengplatz der Polizei Berlin im Grunewald ausgebrochen. Auf dem Gelände wurden beschlagnahmte Feuerwerkskörper, Munition und auch entschärfte Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gelagert. Durch das Feuer wurden einzelne Bomben thermisch beaufschlagt und durch die Wucht der Explosionen einzelne Bomben in ihrer Lage bewegt. Hierdurch bestand eine sehr hohe Explosionsgefahr von insgesamt vier großen Sprengbomben. Ein Transport durch Einsatzkräfte an einen anderen Ort für eine kontrollierte Sprengung war zu gefährlich und schied aus.

Da der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg über einen Manipulator „Brokk 120 D“, ein weltweit einzigartiges Spezialgerät zur Bergung von Sprengmitteln, verfügt, wurde ein Amtshilfeersuchen der Polizei Berlin an die Feuerwehr Hamburg herangetragen, mit dem Manipulator bei der Bergung zu unterstützen.

Am 30.8. fuhren zwei Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg, sowie ein Führungsdienst B mit Führungsassistent und dem Spezialgerät nach Berlin. Am 31. August wurden die vier brandbeaufschlagten Sprengbomben nach umfassenden Vorbereitungen mithilfe des Manipulators in eine speziell vorbereitete Sprenggrube verbracht und dort durch die Polizei Berlin kontrolliert gesprengt. Durch die erfolgreiche Unterstützung unseres Kampfmittelräumdienstes mit dem Manipulator konnte die Gefahr von den zu sprengenden Bomben gemindert werden.

Der Einsatz war für die Hamburger Kräfte am 1.9.22 gegen Mittag beendet, als sie wohlbehalten zurückgekehrt waren.

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