HH: 220619-3. Eine Zuführung nach Verdacht des Betäubungsmittelhandels in Hamburg-Winterhude

Tatzeit: 18.06.2022, 02:01 Uhr

Tatort: Winterhude, Saarlandstraße

Beamte des Polizeikommissariats 31 nahmen gestern in den frühen Morgenstunden einen 21-jährigen Deutschen vorläufig fest, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten Handel zu treiben.

Polizeibeamte hielten im Rahmen einer Sofortfahndung nach einem vorausgegangenen Raubdelikt in Barmbek-Süd in der Saarlandstraße zwei Personen an, um diese zu überprüfen. Während der Überprüfung des einen Mannes (nach erfolgter Identitätsfeststellung vor Ort entlassen) flüchtete der zweite Mann unvermittelt.

Nach kurzer Verfolgung stellten die Beamten den 21-Jährigen, der auf seiner Flucht 605 Euro, einen Schlüssel, eine Tüte mit sieben Tütchen Marihuana sowie fünf sogenannte Eppendorfer Gefäße mit Kokain wegwarf.

Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest, stellten zudem noch ein Einhandmesser und einen Grinder sicher und brachten ihn zum Polizeikommissariat 31.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die weiteren Ermittlungen und regte beim Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des mutmaßlichen Dealers in der Lohkoppelstraße in Barmbek-Süd an.

Bei der anschließenden Vollstreckung stellten die Ermittler rund 6,7 Kilogramm Marihuana, 439 Gramm Haschisch, eine große Anzahl von diversen verschreibungspflichtigen Tabletten und über 6.500 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Darüber hinaus wurden in der Wohnung ein Elektroimpulsgerät, ein Teleskopschlagstock, mehrere Waagen und diverses Verpackungsmaterial aufgefunden und sichergestellt.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 21-Jährige der Untersuchungshaftanstalt Hamburg zugeführt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Rauschgiftdezernat (LKA 68).

Ri.

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