POL-HH: 201122-1. Fahrzeugsicherstellung nach verbotenem Kraftfahrzeugrennen in Hamburg-Rahlstedt

Tatzeit: 20.11.2020, 22:25 Uhr Tatort: Hamburg-Rahlstedt, Höltigbaum

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 stellten am Freitagabend nach einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen das Fahrzeug (Lexus IS200)und den Führerschein eines 21-jährigen Deutschen sicher.

Die Beamten wurden auf zwei Pkw (Lexus und 5er BMW) aufmerksam, die sie im Höltigbaum mit stark überhöhter Geschwindigkeit im Fließverkehr überholten.

Im weiteren Verlauf beobachteten die Beamten, wie die Fahrzeugführer offenbar versuchten, ihre Fahrzeuge in der möglichen maximalen Leistung auszufahren und sich dabei gegenseitig zu messen. Dabei erreichten sie eine Höchstgeschwindigkeit von über 140 km/h.

Im Bereich der Straße Oldenfelder Stieg geriet der Lexus aus der Fahrspur, sodass es beinah zu einem Verkehrsunfall kam.

Des Weiteren kam es während der Fahrt zu einem kurzen Kontakt zwischen den Fahrzeugen, bevor die Fahrer erneut mit maximaler Beschleunigung weiterfuhren.

Als sich die Wegstrecke der Fahrzeugführer trennte, gelang es den Beamten, den Lexus-Fahrer anzuhalten. Bei diesem handelt es sich um den 21-jährigen Deutschen. Der BMW-Fahrer konnte nicht mehr angetroffen werden.

Bei der anschließenden Fahrzeugüberprüfung stellten die Zivilfahnder mehrere bauliche Veränderungen an der Karosserie fest und zogen Beamte der Dienstgruppe „Autoposer“ hinzu.

Diese dokumentierten einen unzulässigen Fächerkrümmer und eine manipulierte Abgasanlage, die zu einer Geräuschverschlechterung von 17 dB führte. Außerdem war ein Fahrwerk ohne erforderlichen Nachweis verbaut worden. Aufgrund dieser unzulässigen Manipulationen war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen.

Das Fahrzeug wurde als Tatmittel beschlagnahmt und wird darüber hinaus durch einen Sachverständigen begutachtet. Außerdem wurde der Führerschein des 21-Jährigen sichergestellt.

Gegen den 21-Jährigen wurden ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der baulichen Veränderungen am Fahrzeug eingeleitet.

Th.

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