FW-HH: Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg entschärft erneut erfolgreich einen Blindgänger auf einem Baufeld in Hamburg Wilhelmsburg


Hamburg Wilhelmsburg, 02.03.2020, 13:21 Uhr, Kampfmittelentschärfung, Hohe-Schaar-Straße

Am gestrigen Mittag wurde bei Sondierungsarbeiten auf einem Baufeld eine weitere 500 lbs Fliegerbombe amerikanischer Bauart gefunden. Die Bombe lag in ca. 3m Tiefe und war mit einem Kopf- und einem Heckaufschlagzünder ausgestattet, die beide aus dem Kampfmittel entfernt werden mussten. Für den Zeitraum der Entschärfung wurde ein Sperrradius von 300 Meter, ein Warnradius von 500 Meter und eine Luftraumsperrung bis in eine Höhe von 1.000 Meter festgelegt. Nachdem der Betrieb in den Lager- und Produktionsstätten eingestellt war und sämtliche Mitarbeiter das Gelände verlassen hatten, konnte um 16:45 Uhr mit der Entschärfung begonnen werden. Das Expertenteam des Kampfmittelräumdienstes entfernte zunächst den Heckzünder und anschließend den Kopfaufschlagzünder aus dem Bombenkörper. Um 17:17 Uhr wurde durch den Kampfmittelräumdienst dann Entwarnung gegeben, sodass alle Maßnahmen sukzessive zurückgenommen konnten. Anschließend erfolgten die Zerlegung und der Abtransport der Bombe an einen sicheren Ort zur fachgerechten Entsorgung.

Im Einsatz waren insgesamt 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg bestehend aus dem Team des Kampfmittelräumdienstes mit diversen Sonderfahrzeugen, zwei Führungsdiensten (A- und B-Dienst), der Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Wilhelmsburg mit einem Rettungswagen sowie Notarzteinsatzfahrzeug, einem Umweltdienst, zwei Wechselladerfahrzeugen mit einem Abrollbehälter Pulver sowie Abrollbehälter Schaum, einem Löschboot 40, einem Befehlswagen, den Freiwilligen Feuerwehren Rothenburgsort-Veddel, Harburg, Eißendorf und Warwisch sowie dem diensthabenden Pressesprecher.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dennis Diekmann
Telefon: 040/42851 51 51
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de