HB: Nr.: 0001 –Silvesternacht in Bremen–

Ort: Bremen
Zeit: 31.12.2022-01.01.2023
Die Polizei Bremen blickt auf einen arbeitsreichen Jahreswechsel zurück. Viele silvestertypische Delikte wie Schlägereien, Eigentumsdelikte, Sachbeschädigungen und der nicht sachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern beschäftigten die Einsatzkräfte. Größere Zwischenfälle sind jedoch ausgeblieben.

Auch in diesem Jahr war die Polizei mit verstärkten Kräften im Einsatz. Die Polizistinnen und Polizisten rückten im Zeitraum von 18 Uhr bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen zu 282 Einsätzen aus, somit weniger als im Vorjahr.

Mehrere tausend Menschen feierten den Jahreswechsel auf den Straßen Bremens. Insbesondere in den Bereichen des Bahnhofsvorplatzes, der Schlachte, den Weserbrücken, der Sielwallkreuzung und am Vegesacker Bahnhofsplatz/Hafen versammelten sich die Bremerinnen und Bremer zum Feiern. Dabei wurde zahlreiches Silvesterfeuerwerk abgebrannt. Die Polizei zeigte an den Örtlichkeiten verstärkt Präsenz, ahndete Verstöße und führte Lautsprecherdurchsagen über das Feuerwerksverbot im Bereich der Schlachte und des Domshofes durch. Am Bahnhofsvorplatz unterstütze die Bundespolizei die Ordnungsmaßnahmen. Gegen 00:30 Uhr konnten deutliche Abwanderungstendenzen in der Stadt festgestellt werden.

Weiterhin wurden der Polizei Einsätze von gesprengten Zigarettenautomaten und einige mit Schusswaffen gemeldet, bei denen es sich um Schreckschusswaffen handelte. Diese wurden beschlagnahmt und entsprechende Anzeigen gefertigt. In einem Fall wurde ein Mann in der Sankt-Magnus-Straße beim Hantieren mit einer Schreckschusswaffe auffällig, bei der sich anschließenden Durchsuchung wurden mehrere Verkaufseinheiten Betäubungsmittel -Crack- aufgefunden. Gegen 00:20 Uhr schossen etwa 5-6 Personen in der Kurt-Schumacher-Allee augenscheinlich gezielt Raketen auf Balkone. Auf einem Balkon geriet dortiger Müll in Brand, so dass der Balkon in voller Ausdehnung brannte. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an. Insgesamt blieben größere Zwischenfälle in der die Silvesternacht aus.

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Pressestelle Polizei Bremen
Kerstin Fischer
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