HZA-HB: Zoll verhindert Goldschmuggel/ Am Flughafen Bremen wurde eine Reisende mit Goldschmuck im Werte von über 6.000 Euro erwischt

Bremen (ots) –

Am Montag, 29. Januar 2018 wurden im Zuge einer Zollkontrolle im
Ankunftsbereich des Flughafens Bremen im Reisegepäck einer
27-Jährigen nicht angemeldeter Goldschmuck im Werte von über 6.000
Euro festgestellt. Die Frau gab an, einen Teil des Goldschmucks in
der Türkei für Ihre Hochzeit geschenkt bekommen zu haben. Den
übrigen Schmuck habe Sie schon in Deutschland besessen, konnte dafür
aber keinen Nachweis erbringen.
„Häufig sagen uns Reisende bei einer Zollkontrolle, dass sie die Ware
schon bei der Ausreise dabei hatten „, sagt Nicole Tödter,
stellvertretende Leiterin des Hauptzollamts Bremen. „Wir benötigen
jedoch einen Nachweis, dass es sich um bereits verzollte Ware oder um
Ware aus der Europäischen Union handelt. Es ist daher sinnvoll, vor
der Abreise zum Zoll zu gehen und sich einen entsprechenden Nachweis
geben zu lassen. Dann gibt es bei der Rückreise keinen Ärger mit dem
Zoll „, rät Tödter.
Für den Goldschmuck musste die Reisende fast 1.400 Euro an
Einfuhrabgaben bezahlen. Zudem wurde ein Steuerstrafverfahren
eingeleitet. Nach Entrichtung der Abgaben konnte die Frau ihren
Schmuck mitnehmen.
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Volker von Maurich
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Updated: 2. Februar 2018 — 12:10