Karlsruhe – Ehemann von alkoholisierter Radfahrerin greift Polizisten an und wird von Diensthund gebissen

Der Ehemann einer 46-jährigen Frau wollte am Donnerstagabend die gegen seine Partnerin gerichteten polizeilichen Maßnahmen unterbinden und wurde dabei von einem Diensthund gebissen. Er trug diverse Bissverletzungen davon und wurde zur weiteren Behandlung von einem Rettungsteam versorgt.

Ein Zeuge hatte zunächst gegen 20.40 Uhr die 46-Jährige als Radfahrerin an der Brückenauffahrt der Zährigerstraße wahrgenommen, als sie dort stürzte. Nachdem die Frau weiter geradelt war, lag noch ihre Tasche an der Örtlichkeit.

Als Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz der deutlich alkoholisierten Eigentümerin die Tasche zurückbrachten, gab ihr Ehemann zu verstehen, dass er polizeiliche Maßnahmen gegen seine Partnerin nicht zulassen werde. In der Folge zeigte er sich renitent, weshalb die Streife auch die Polizeihundeführerstaffel hinzuzog und Zwangsmaßnahmen – im Zweifel auch unter Einsatz des Diensthundes – androhte. Davon ungeachtet habe der 51-Jährige versucht, die Mitnahme seiner Frau zum Polizeirevier zu verhindern und holte offenbar zu einem Faustschlag gegen einen Diensthundeführer aus. Dessen Hund kam zum Einsatz und biss schließlich zu. In der Folge wurden die eingesetzten Beamten noch beleidigt.

Alkoholvortests haben bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,32 Promille ergeben und bei seiner Ehefrau gar 2,1 Promille. Sie wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen und ihr Ehepartner wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

Ralf Minet, Pressestelle

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