BPOLI-KA: Mitarbeiter der Deutschen Bahn nach Ticketkontrolle attackiert

Am späten Freitagabend (27. Mai) hat ein 23-jähriger guineischer Staatsbürger bei der Fahrkartenkontrolle im Regionalexpress Mitarbeitende der Deutschen Bahn mit Schlägen und Tritten attackiert. Im Anschluss griff der Tatverdächtige auch Beamte der Bundespolizei an.

Gegen 22:15 Uhr unterzogen die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn den Tatverdächtigen im RE 17028 (Laufweg Offenburg – Karlsruhe) einer Ticketkontrolle. Hierbei zeigte sich der 23-Jährige unkooperativ und aggressiv. Der Mann verweigerte das Vorzeigen eines Fahrtickets vehement.

Auf Höhe des Bahnhofs Baden-Baden versuchte der Mann schließlich aus dem Zug zu rennen und zu flüchten. Durch eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit konnte dies jedoch verhindert werden. Aufgrund der hohen Aggressivität des guineischen Staatsbürgers fesselten die Mitarbeitenden den Mann und hielten ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

Der 23-jährige Tatverdächtige beleidigte und bedrohte die Streife der Deutschen Bahn Sicherheit mehrfach mit Worten aus der Gossensprache. Weiterhin griff er die Personen mit Schlägen und Tritten an. Hierbei wurden beide Mitarbeitende leicht verletzt und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Am Karlsruher Hauptbahnhof übernahm eine Streife der Bundespolizei den Tatverdächtigen. Dieser setzte seine Beleidigungen und Bedrohungen auch gegen die Beamten fort. Der 23-Jährige attackierte die Beamten ebenfalls mit Schlägen und Tritten, verletzte hierbei jedoch niemanden.

Die Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest und verbrachten ihn zur Wache am Hauptbahnhof.

Den guineischen Staatsbürger erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen räuberischer Erpressung, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

Eine Auswertung der Videoaufnahmen im betroffenen Zug wurde veranlasst. Zudem schalteten die Bundespolizisten zu Beginn der polizeilichen Maßnahmen ihre Bodycams ein, um das Vorgehen beweissicher zu dokumentieren.

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Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Julia Busse
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