MFR: (1273) Aktion zur Erhöhung der Schulwegsicherheit am ersten Schultag – Bilanz

Nürnberg (ots)

Am Dienstag (10.09.2019) wurden von den Nürnberger Polizeidienststellen und dem Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg an verschiedenen Schulen Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durchgeführt. Ziel war, am ersten Schultag nach den Sommerferien wieder das Bewusstsein bei der Bevölkerung für die Gefahren des Schulweges zu wecken.

Im Verlauf der Aktion zur Erhöhung der Schulwegsicherheit mussten leider eine Vielzahl von Autofahrer beanstandet werden.

Hierbei wurden die Schulwege und die Bereiche vor Schulen in Bezug auf behindernd und gefährdend abgestellte Fahrzeuge überwacht. In diesem Zusammenhang beanstandeten die Beamten insgesamt 123 Autofahrer, welche ihre Fahrzeuge verbotswidrig in Bereich von Schulen geparkt hatten.

Bei Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen und an Schulwegen wurden 109 Verstöße festgestellt.

Ein Autofahrer fuhr auf dem Ben-Gurion-Ring im Bereich Schöpfstr. (Schulweg zur GS Zerzabelshof) 81 km/h statt der erlaubten 50 km/h (160 Euro Geldbuße, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot).

Leider musste auch gegen Eltern eingeschritten werden, die sich nicht angeschnallt hatten. Hier wurden fünf Personen verwarnt. 25 Verkehrsteilnehmer wurden wegen ihrer Verfehlungen mündlich verwarnt und über die Rechtslage belehrt.

Die Verkehrssicherheitsaktion wird die nächsten Tage verstärkt weitergeführt.

Bitte seien Sie den Kindern und den anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild, indem Sie

– bei Schulen besonders vorsichtig fahren und unbedingt die
bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten
– runter vom Gas gehen und bremsbereit sind, wenn Kinder in
Sichtweite sind
– selbst an Ampeln und Zebrastreifen vorsichtig sind, denn
Schulanfänger halten sich oft nicht verlässlich an die Regeln
– in verkehrsberuhigten Bereichen Schrittgeschwindigkeit einhalten
– nie an Einmündungen, im Kreuzungsbereich, auf Geh- und Radwegen
oder an sonstigen Stellen parken, an denen es nicht erlaubt ist
– vor Schulen nicht in zweiter Reihe parken und die Haltverbote
beachten
– an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit
rechnen, dass Kinder unvermittelt über die Straße laufen
– Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen lassen
– die Gurtanlegepflicht beachten und die Kinder mit den
erforderlichen Rückhaltesystemen sichern
– niemals „auf den letzten Drücker“ losfahren. Denn Eile und
Stress machen unaufmerksam.
Michael Petzold /gh

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Updated: 11. September 2019 — 13:08