MFR: (1398) Haftantrag gegen Wohnsitzlosen nach Widerstand

Nürnberg (ots)

Mit einem alkoholisierten 18-Jährigen mussten sich gestern Abend (07.10.2019) mehrere Beamte der Nürnberger Innenstadtinspektion beschäftigen. Am Ende musste sogar unmittelbarer Zwang angewendet werden.

Der 18-Jährige fiel auf, als er in der Königstorpassage verbotswidrig rauchte. Nach entsprechender Belehrung und Wegnahme der Zigarette wurde der Mann verbal aggressiv und bedrohte am Ende die Beamten mit einem mitgeführten Taschenmesser. Es gelang, ihn unverzüglich zu überwältigen und zu fesseln. Dabei leistetet er erheblichen Widerstand, schlug und trat um sich und weigerte sich, freiwillig den Weg zur Dienststelle anzutreten. Außerdem beleidigte der Heranwachsende die eingesetzten Beamten.

Als sich eine aus ca. 10 Personen solidarisierende Gruppe einmischen wollte, mussten Unterstützungskräfte angefordert werden. Dadurch konnte die Lage beruhigt und der Festgenommene abtransportiert werden. Es kam zu keinen strafrechtlich relevanten Handlungen. Lediglich gegen fünf Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Beschuldigte heute im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Die Ermittlungen der Polizei wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung dauern an. Eingesetzte Beamte wurden nicht verletzt.

Bert Rauenbusch/n

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