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BPOL NRW: Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Folgen und sucht Zeugen! – Zug mit Stein beworfen – Scheibe zersplittert

Aachen – Kall (ots) – Am Freitag den 06.10.17 gegen 19:43 Uhr wurde eine Seitenscheibe des Regionalexpress RE 22 am Bahnhof Kall von einem unbekannten Täter durch einen Steinwurf beschädigt. Der Vorfall ereignete sich bei der Ausfahrt des Zuges in Fahrtrichtung Euskirchen, als der Stein in die Seitenscheibe des Wagons geworfen wurde. Die Außenscheibe zersplitterte. Ein in der Nähe befindlicher Fahrgast wurde zum Glück nicht verletzt und meldete den Vorfall dem Zugführer. Dieser brachte den Vorgang bei der Kreispolizeibehörde in Euskirchen zur Anzeige. Die Bundespolizei führt diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Gesetzgeber sieht hier ein Strafmaß von einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren vor.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, dass es sich dabei nicht mehr um sogenannte „Dumme Jungen Streiche“ handelt, sondern um schwerwiegende, zum Teil auch lebensgefährliche Eingriffe. Hinzu kommen noch die hohen Sachschäden, die der Deutschen Bahn AG entstehen.

Die Bundespolizei bittet um Mithilfe:

– wer kann Angaben zum Tatgeschehen am Bahnhof Kall machen?
– wer hat verdächtige Personen am Bahnhof Kall gesehen, die
eventuell mit der Tathandlung in Verbindung gebracht werden
können?
Sachdienliche Angaben können unter der Hotline der Bundespolizei: 0800 6 888 000 oder jeder anderen Polizeidienststelle gemacht werden.

Das Bild in der Pressemappe ist -pressefrei-

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Aachen
PHK Bernd Küppers

Telefon: +49 (0)241 56837 0
E-Mail: presse.ac@polizei.bund.de

Twitter: @BPOL_NRW
www.bundespolizei.de

Bahnhofplatz 3
52064 Aachen

Updated: 13. Oktober 2017 — 1:09 pm
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