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Salzwedel – Pressemitteilung Nr.: 268/2017 Salzwedel, den 9. Oktober 2017

 

Polizeimeldungen Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel

Nachmeldung zum Pressebericht 264/2107 – Beifahrer verstorben
Salzwedel/Gardelegen: Leider müssen wir heute zum Unfall vom 03.10.2017, 16:35 Uhr, auf der B71 an der Kreuzung B71/Engersen/Zichtau, mitteilen, dass ein 85-Jähriger aus Klötze, in einem Krankenhaus in Niedersachsen, seinen schweren Verletzungen erlag. Der Senior befand sich zum Unfallzeitpunkt im Pkw Mitsubishi als Beifahrer.

Auszug 264 / 2017
Schwerstverletzte per Hubschrauber transportiert
03.10.2017, 16:35 Uhr, B 71: Der Fahrer (88) eines Pkw Mitsubishi befuhr die K 1086 von Zichtau kommend in Richtung Kreuzung K 1086 / B 71. Dort missachtete er die Vorfahrt eines Pkw Hyundai (Fahrer, 52) mit MD-Kennzeichen der die B 71 von Kakerbeck in Richtung Wiepke befuhr. Es kam zum Zusammenstoß. Der Fahrer des Pkw Mitsubishi sowie die zwei weiblichen und ein männlicher Insasse (86, 85 und 80) wurden schwerverletzt. Davon wurden ein Mann (85) und eine Frau (80) jeweils mit dem Rettungshubschrauber nach Magdeburg bzw. Braunschweig geflogen. Der Fahrer wurde zunächst ins AKK Gardelegen, eine Insassin (86) ins AKK Salzwedel verbracht. Beide wurden aber inzwischen in andere Kliniken verlegt.
Der Fahrer des Pkw Hyundai wurde leicht verletzt. Es entstand ca. 17.000 Euro Sachschaden.

Kollision mit Bordstein beendete die Fahrt
08.10.2017, 13:20 Uhr, Estedt: Etwa 1.000 EUR Sachschaden entstanden, weil der Fahrer(37) eines Renault aus Unachtsamkeit, mit Fahrtrichtung Gardelegen, den rechten Bordstein der Straße touchierte. Der Pkw hatte nach dem Unfall einen Plattfuß, er musste abgeschleppt werden. Der Bordstein und das Pflaster des Gehwegs wurden beschädigt.

Wildunfälle
08.10.2017, 00:50 Uhr, Kemnitz: Zwischen Böddenstedt und Kemnitz, in Höhe der Erdgasanlage, kollidierte ein BMW 320 mit einem Reh. Ein Bremsmanöver der Fahrerin (52) hat den Unfall nicht verhindern können. Der entstandene Fahrzeugschaden beläuft sich auf ca. 1.500 EUR. Das Reh lief nach dem Zusammenstoß davon.
08.10.2017, 19:30 Uhr, Plathe: Zwischen Kerkau und Plathe, etwa auf halber Strecke, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem VW Tiguan und einem Reh. Das Tier musste an der Unfallstelle von der Polizei seinen Qualen befreit werden. Am Pkw entstand Sachschaden.
09.10.2017, 05:20 Uhr, Ladekath: der Fahrer (29) eines Pkws Ford Mondeo fuhr von Ladekath in Richtung Zierau. Kurz vor dem Kreisverkehrsplatz kollidierte er trotz Gefahrenbremsung mit einem Reh. Das Tier verendete an der Unfallstelle. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 1.000 EUR.
09.10.2017, 07:10 Uhr, L22 bei Röwitz: Etwa anderthalb Kilometer hinter Röwitz, mit Fahrtrichtung Niedersachsen, kollidierte ein Pkw VW Passat (Fahrer 37) mit einem Reh. Das Tier verendete an der Unfallstelle. Am VW wurden der linke Kotflügelentstand, der Scheinwerfer und der Stoßfänger beschädigt (ca. 2.000 EUR).
09.10.2017, 05:45 Uhr, B71 – Letzlingen: Der Fahrer (34) eines Pkws VW Caddy fuhr von Gardelegen in Richtung Letzlingen. Kurz vor Letzlingen lief ihm ein Wildschein vor das Fahrzeug und es kam trotz Gefahrenbremsung zum Zusammenstoß. Fahrzeugteile des Caddys fielen dabei auf die Straße. Der Fahrer (53) eins im Gegenverkehr herannahender Pkws Mazda 6 fuhr über die Trümmerteile des Caddys und es kam auch an diesem Fahrzeug zu Schäden. Das Wildschwein hatte sich zwischenzeitlich davongemacht.

Käfer angefahren und abgehauen
09.10.2017, Gardelegen, 06:00 Uhr, Stendaler Chaussee: Der Fahrer (26) eines Pkws VW Käfer befuhr den Parkplatz Stendaler Chaussee 3-5 in Richtung Ortsausgang Gardelegen. Er bemerkte dabei, dass rechts von ihm ein Pkw ausparkte, als er an ihm vorbei fuhr. Plötzlich gab es ein unfalltypisches Geräusch und der Fahrer sah wie der andere Pkw sein Heck touchierte. Der Verursacher fuhr ohne Halt weiter und verließ den Parkplatz. Am linken hinteren Kotflügel des Käfers war eine ordentliche Beule entstanden. Nach ersten Hinweisen, könnte es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen braunen Opel Astra gehandelt haben. Wer Hinweise zur Ermittlung des Unfallverursachers geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei im Revierkommissariat Gardelegen (‚ 03907 724-0) zu melden.

Ohne Fahrerlaubnis, unter Alkoholeinfluss und ohne gültiges Kennzeichen in Salzwedel unterwegs
09.10.2017, Salzwedel, Ernst-Thälmann-Str. Gegen 00:30 Uhr überprüfte eine Streifenwagenbesatzung einen PKW VW Jetta mit einem DAN-Kurzzeitkennzeichen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der optisch sichtbare Gültigkeitszeitraum manipuliert worden war. Von den fünf Insassen, sie befanden sich zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht mehr im Fahrzeug, räumte letztendlich ein 24-Jähriger, – er hatte auch die Fahrzeugschlüssel, ein, dass er der Fahrer ist. Er, wie auch die anderen Personen, hatte eine Alkoholfahne. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,27‰. Es folgte die Anzeigenaufnahme und eine Blutprobenentnahme. Die Kennzeichen und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Eine Fahrerlaubnis besitzt der Fahrer nicht.

Frau verletzt auf der Straße
08.10.2017, Kakerbeck: Gegen 20:45 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass eine Frau in Kakerbeck verletzt auf dem Fußweg sitzt. Eine Streifenwagenbesatzung nahm den Sachverhalt auf. Die Frau und eine Helferin befanden sich noch im Ort auf der Straße. Nach Angaben der Geschädigten (im mittleren Alter) hat ihr ehemaliger Partner sie geschlagen. Ein Rettungswagen wurde gerufen. Nach Sichtung der Gesichtsverletzungen wurde die Frau zur Behandlung ins Altmarkklinikum Gardelegen gebracht. Die alkoholisierte Geschädigte machte allerdings zum Gesamtgeschehen widersprüchliche Angaben. Sie ist nach eigener Schilderung auch zu Fuß von dem mehreren Kilometern entfernten Wohnort nach Kakerbeck gelaufen. Die Polizei sucht deshalb Zeugen, welche möglicherweise Beobachtungen machten, die in Bezug auf die Verletzung der Frau zur Aufhellung des Geschehensablaufs beitragen. Zeugen werden gebeten sich im Revierkommissariat Gardelegen (‚ 03907 724-0) zu melden.

Gartenlaube aufgebrochen
08.10.2017, Gardelegen, Am Kuhschlagweg: Zwischen 06:00 und 17:45 Uhr sind Unbekannt in eine Gartenlaube nebst Nebengebäude eingebrochen und haben dort ein Notstromaggregat, ein Hauswasserwerk und dazu eine 80l-Regentonne gestohlen. Einige Gartengeräte haben der oder die Täter aus den Räumlichkeiten geschafft und im Garten zum Abtransport bereitgelegt. Wer Hinweise zur Diebstahlsaufklärung oder zum Verbleib des Diebesgutes geben kann, wird gebeten, sich im Revierkommissariat Gardelegen (‚03907 724-0) zu melden. Möglicherweise spielt ein Fahrzeug eine Rolle.

Eingangstür aus Glas beschädigt
Kalbe, Ernst-Thälmann-Straße: In der Zeit zwischen dem 07.10.2017, 20:30 Uhr, und dem Folgetag, 15:00, Uhr, haben Unbekannte die Scheibe einer Eingangstür zum Markt „Nahkauf“, gegenüber der Tankstelle, beschädigt. Dazu haben sie in der Nähe ein Straßenschild aus der Verankerung gezogen und offensichtlich gegen die Glastür geschlagen/gestoßen. Die Tür hielt jedoch stand. Das Glas splitterte, es fiel aber nicht heraus. Dass es sich hierbei um einen Einbruchsversuch handelte, liegt nahe. Vielleicht wurden der oder die Täter auch gestört. Wer Zur Aufklärung Hinweise geben kann, wird gebeten, sich im Polizeirevier Salzwedel (‚ 03901 848-0) zu melden.

Alkoholkontrolle herausgefordert
08.10.2017, 04:35 Uhr, Salzwedel: Eine nicht eingeschaltete Fahrradbeleuchtung und eine Schlangenlinienfahrt auf der Karl-Marx-Straße, mit einer sich schnell wiederholenden Amplitude in einer Gesamtbreite von etwa 2m, führten zu einer Kontrolle durch eine Streifenwagenbesatzung. Dabei stellten die Beamten bei dem 25-jährigen Radfahrer bei dessen Atemalkoholkontrolle einen Wert von 2,13‰ fest. Eine Anzeige wurde aufgenommen und eine Blutprobenentnahme veranlasst, dazu wurde die Weiterfahrt untersagt.

Produktion lahmgelegt
06.10.2017, Gardelegen: Im Revierkommissariat Gardelegen wurde Sachverhalt angezeigt bei welchem in eine Firma aus Gardelegen ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstanden ist, weil es zu einem Produktionsausfall kam. Mitarbeiter der Firma mussten am Morgen feststellen, dass es zur Verschlüsselung der Datenbestände auf dem Firmenserver gekommen ist und dadurch auch die Produktion nicht durchgeführt werden konnte. Die Nutzer der Computer wurden über eine Bildschirmnachricht aufgefordert, sich an eine bestimmte Mailadresse zu wenden. Erste Versuche der Behebung des Fehlers verliefen erfolglos. Der auf dem Bildschirm angezeigten Forderung kam man nicht nach, sondern man erstattete Anzeige bei der Polizei. Nach ersten Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass ein Verschlüsselungstrojaner (Ransomware) auf den Firmenserver über eine bestehende Sicherheitslücke eingedrungen ist. Es handelt sich hierbei um eine Erpressermethode um letztendlich für die Entschlüsselung oder Freigabe ein Lösegeld zu fordern. Ob das dann bei gezahlter Geldsumme tatsächlich passiert steht in den Sternen und das Problem des Fremdzugriffs ist auch nicht gelöst.
Die Polizei möchte diesen Sachverhalt dazu nutzen, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Den höchstmöglichen Schutz vor dieser Form der Kriminalität können sie nur durch folgende Maßnahmen erhalten:
Nutzen sie eine stets aktuelle Anti-Viren-Software mit einem Schutz vor Ransomware.
Halten sie ihr Betriebssystem, den Webbrowser aber auch genutzte Bürosoftware auf dem aktuellsten Stand.
Vermeiden sie es sich unnötig als Administrator anzumelden.
Legen sie regelmäßig Backups auf externen Datenträgern an.
Vermeiden sie unsichere Webseiten.
Vermeiden sie das Öffnen jeglicher Anhänge bei E-Mails mit unbekannten Absendern. Haben sie ein gesundes Misstrauen bei dubiosen/unschlüssigen Mitteilungen, Angeboten und Links.
Denken sie daran, das Zahlen der geforderten Geldsumme löst nicht das Problem.
Notwendige polizeiliche Ermittlungen können dadurch unterstützt werden, dass der Inhalt der Bildschirmnachricht fotografiert, z.B. mit einem Handy, oder per Screenshot gesichert werden, um die Information dann mit zur Anzeige zu geben.

 

 

Impressum:

Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel
Große Pagenbergstr. 10
29410 Salzwedel
Tel: (03901) 848 198
Fax: (03901) 848 210
Mail: bpa.prev-saw@polizei.sachsen-anhalt.de

Updated: 9. Oktober 2017 — 8:39 pm
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